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Wir haben Experten-Tests und Kundenbewertungen zu 14777 Sommerreifen ausgewertet: Das sind die Besten

Sommerreifen Kaufberater

Sommerreifen - Auf der Piste mal wieder richtig Gummi geben

Sommerreifen Die ersten Sonnenstrahlen kämpfen sich durch die Regenwolken. Die Tage werden länger und die Temperaturen wärmer. Pflanzen blühen und die Menschen trauen sich wieder vor die Tür. Die perfekte Zeit für einen Ausflug mit dem Auto. Doch Moment mal, es sind ja noch die Winterreifen aufgezogen. Höchste Zeit auf “Sommerpneus” umzusteigen. Was Sie beim Kauf dieser Reifensorte beachten müssen, erfahren Sie in unserem Sommerreifen-Vergleich.

Wann soll ich die Sommerreifen aufziehen?

Das es sich bei Sommerreifen um eine Gummimischung handelt, die speziell für wärmere Temperaturen geeignet ist, dürfte sich mittlerweile herumgesprochen haben. Doch wann ist der richtige Zeitpunkt gekommen um die Bereifung zu wechseln?
Eine klare Regelung oder Vorschrift gibt es nicht, wann der Reifenwechsel stattfinden sollte. Eine grobe Schätzung ist jedoch um Ostern herum, dies hängt aber natürlich auch von dem Wetter zu dieser Zeit ab. Wenn die Temperaturen kontinuierlich über 7°C liegen, ist ein Wechsel auf Sommerreifen zu empfehlen. Ab Oktober dürfen diese dann wieder den Winterreifen weichen. Wenn Sie Ganzjahresreifen besitzen, entfällt der Reifentausch selbstverständlich.

Ob Sie Ihre Sommerreifen auf Alufelgen oder Stahlfelgen aufziehen möchten, bleibt Ihnen überlassen. Sportliche und ästhetisch veranlagte Autofahrer greifen gerne zu Alufelgen, da diese den Pkw optisch aufwerten.
Besitzen Sie nur ein paar Felgen, muss der Reifenwechsel in einer Werkstatt vorgenommen werden. Die Preise für den Radwechsel variieren, je nach Werkstatt und Service, da die “Pneus” auf die Felgen gezogen und ausgewuchtet werden müssen. Haben Sie jedoch Kompletträder können Sie die Reifenmontage selbst durchführen.

Wichtig: Nach dem Wechsel der Bereifung sollten Sie diese auf einen ausreichenden Reifendruck überprüfen. Die Angaben zum richtigen Reifendruck finden Sie in der Bedienungsanleitung, teilweise aber auch im Tankdeckel oder auf der B-Säule.

Wann gehören die Sommerreifen auf den Bauhof?

Wenn das Gummi porös oder das Profil abgefahren ist, sollten Sie die Reifen nicht mehr auf Ihrem Auto montieren. Die Mindestprofiltiefe für Sommerreifen beträgt 1,6 mm. Empfehlenswert ist eine Profiltiefe von 3 mm. Sind Ihre Reifen 10 Jahre oder älter? Dann sind sie auch auf dem Bauhof am besten aufgehoben. Das Alter der Reifen lässt sich anhand der letzten vier Ziffern der DOT-Nummer auf der Reifenflanke erkennen. Mehr zum Thema Reifenentsorgung erfahren Sie in unserem Ganzjahresreifen-Vergleich.

Einlagerung der Sommerreifen

Die Saison ist vorbei und die Reifen müssen wieder runter. Bevor diese jedoch eingelagert werden können, sollten Sie zunächst gründlich gereinigt und eventuell mit einer Beschriftung für die nächste Montage (z.B. VL für vorne links) versehen werden. Die Reifen sollten in der nächsten Saison einen Positionswechsel erfahren. Somit wird eine gleichmäßige Abnutzung erzielt. Achten Sie auf die Antriebsart der Achsen und ob die Profile laufrichtungsgebunden sind. Außerdem gilt es die Reifen vor der Einlagerung auf eventuelle Beschädigungen zu überprüfen. Zudem ist es sinnvoll den Reifendruck um 0,5 bar zu erhöhen, da die Pneus mit der Zeit Luft verlieren. Ob Sie die Reifen dann bei sich zu Hause im Schuppen oder der Garage unterbringen oder als Unterkunft eine Autowerkstatt wählen, bleibt selbstverständlich Ihnen überlassen. Bedenken Sie jedoch, dass viele Werkstätten eine Gebühr für die Einlagerung verlangen.

Sommerreifen-Kennzeichnung

Das sagen die Angaben über den Reifen aus

Bevor Sie die Autoreifen für Ihr Gefährt bestellen können, gilt es zunächst einmal die richtige Größe herauszufinden. Im Idealfall wissen Sie schon, welche Größe Sie brauchen oder haben den alten Satz Reifen noch irgendwo gelagert und können schnell nachschauen. Andernfalls finden Sie im Fahrzeugschein Angaben zur empfohlenen Bereifung - wobei natürlich auch andere Reifengrößen zulässig sind. Im alten Fahrzeugschein waren alle zulässigen Bereifungen aufgeführt. Das ist bei dem neuen Schein nicht mehr so. Dort sollten Sie darauf achten, dass die Reifen in der EG-Übereinstimmungsbescheinigung (CoC) auftauchen.  
Hier ein Zahlenbeispiel, welches die Bedeutung erklärt:

Beispiel für eine Kennzeichnung auf einem Reifen

Wichtig sind also die Reifenbreite, das Höhen-Breiten-Verhältnis des Reifens und der Felgendruchmesser. Das R bei dieser Angabe steht für “Radial” und bezeichnet die Standardbauart von Reifen. Der Buchstabe nach der Durchmesserangabe steht für den Speed-Index. Dieser gibt an, wie schnell mit den Reifen gefahren werden darf. Eine genaue Aufschlüsselung darüber finden Sie in unserem Winterreifen-Vergleich.

Welche Eigenschaften sind relevant beim Sommerreifen-Kauf?

Sommerreifen Schild Zum einen der Reifenverschleiß - Wenn dieser zu hoch ist, müssen die Reifen sehr schnell ausgetauscht werden. Der Kraftstoffverbrauch hängt von dem Rollwiderstand des Reifens ab. Doch auch bei zu geringem Luftdruck steigt dieser an. Mitunter spielt auch der Lärmpegel eine Rolle - Die sogenannten externen Rollgeräusche sollten nicht zu laut sein, da man im Sommer auch gerne einmal mit offenen Fenstern fährt. Das Fahrverhalten sowohl auf nasser als auch auf trockener Fahrbahn. Wie lange der Reifen letztendlich gefahren werden kann, hängt zu großen Teilen von dem Fahrstil des Autofahrers ab. Last but not least ist der richtige Reifendruck maßgeblich, damit der Pneu gleichmäßig abgefahren wird.

Achten Sie deshalb beim Kauf auf die Angaben des Reifenlabels. Dort können Sie auf einen Blick ablesen, wie viel Kraftstoff der Pneu verbraucht (Rollwiderstand), wie dessen Eigenschaften auf nasser Fahrbahn sind und wie laut der Sommerreifen ist (Rollgeräusche).
Qualitätsreifen erhalten Sie von Reifenherstellern wie Continental, Hankook, Dunlop, Falken, Vredestein, Fulda und Kleber.

Sommerreifen Test des ADAC

Der ADAC führt in regelmäßigen Abständen Sommerreifen Tests für verschiedene Reifengrößen durch. Diese Tests stellen eine gute Kaufentscheidung dar, da die Reifen dort sehr genau auf den Prüfstand gestellt werden und sich unter den unterschiedlichsten Bedingungen beweisen müssen. 2016 wurden die Dimensionen 185/65 R15 H und 225/45 R17 Y getestet. Auch 2017 wurde bereits ein Sommerreifen Test durchgeführt. Diesmal für 195/65 R15 V und SUV-Reifen in der Größe 215/65 R16 H.

Sommerreifen bei Stiftung Warentest

Im Februar 2015 haben sich 35 Pneus einem Reifentest der Stiftung Warentest unterzogen. Der Test ergab, dass alle Reifen mit einer Eco-Kennzeichnung, die angeblich spritsparender sein sollen, teilweise sogar mehr Sprit verbrauchen als die Standardreifen. Auch der Verschleiß variierte mitunter stark. Michelin Reifen konnten durch geringen Abrieb überzeugen. Den Testsieger der Stiftung Warentest sollten Sie sich auf jeden Fall anschauen.

Wir hoffen unser Sommerreifen-Vergleich konnte Ihnen Aufschluss über die wichtigsten Kaufkriterien geben. Ziehen Sie auch gerne die Bewertungen aus unserem Sommerreifen Kunden-Test zurate. Beim Ausprobieren Ihrer neuen Sommerschlappen wünschen wir Ihnen viel Spaß.

AUTO BILD hat hier noch einmal die wichtigsten Fragen zum Thema Sommerreifen für Sie zusammengefasst:

Würdest du Sommerreifen online kaufen? Wie haben dir unsere Angebote dazu gefallen?

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