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LG Fernseher Kaufberater

LG Fernseher - Goldener Stern am Fernsehhimmel

Moderner UHD Fernseher LG DesignEiner der bekanntesten Hersteller im Elektronikbereich ist mit Sicherheit die südkoreanische Firma LG, die 1958 als Tochter der Lucky Chemical Industrial Co. als Goldstar Co., Ltd. gegründet und 1995 von Goldstar in LG umbenannt wurde. Entgegen der Annahme stehen die beiden Buchstaben jedoch nicht für den nachträglich hinzugefügten Slogan “Life’s Good”, sondern für Lucky Goldstar.

In den Anfangsjahren profilierte sich das Unternehmen vor allem durch die Herstellung von einer breiten Vielfalt an Produkten. Darunter vor allem alltägliche Haushaltsgeräte wie Kühlschränke, Waschmaschinen, Staubsauger und Klimaanlagen. Mit attraktiven Preisen schafften es die LG-Geräte in die Haushalte vieler Kunden.
Seit 1966 produziert LG auch Fernseher. Damals mit einer Kapazität von lediglich 9.050 Stück, fertigt man heute Millionen von Geräten und vor allem Displays.

Das liegt an dem 1999 gegründeten Unternehmen LG.Philips LCD, welches als Joint-Venture mit dem holländischen Großkonzern Philips Electronics entstand, um der wachsenden Konkurrenz an anderen Display-Herstellern in Form von Samsung Electronics, Sharp und Sony etwas entgegensetzen zu können. Durch den Abverkauf der Anteile von Philips erfolgte 2008 die Namensänderung auf LG Displays, der heute nach wie vor einer der größten Hersteller von LCD Displays ist. Vor allem die Produktion von großen Panels mit organischen Leuchtdioden (OLED) ermöglicht eine Art Monopol im TV-Markt in Bezug auf die neue und qualitativ hochwertige Display-Technologie.

Mit OLED der Konkurrenz enteilt

OLED TV Raster mit SchriftzugLG ist schon immer als renommierter Hersteller von Fernsehern bekannt. Vor allem preisgünstige Modelle mit modernster Technik erlauben es den Kunden viel Qualität zu einem kleinen Preis zu erhalten. Dies machte das Unternehmen groß und ermöglichte die finanziellen Mittel für viele Innovationen. So fertigte LG immer wieder den zum damaligen Zeitpunkt größten TV. Der 55 Zoll Full HD LCD TV (55LP10D) sprengte 2004 zum ersten mal die 50 Zoll- und 2011 die 84-Zoll- und 2016 die 98 Zoll-Grenze von Flachbildfernsehern.
Heute sind LG Fernseher mit 55 Zoll die Standardgröße und gehen in Verbindung mit folgen mit 4K bzw. UHD Auflösung und HDR-Fähigkeit dem Trend.

Doch die größte Errungenschaft bleibt die Produktion von OLED-Displays für Fernseher. Während sich der Konkurrent Samsung auf die Smartphonegrößen eingeschossen hat und immer wieder beispiellos gute OLED-Displays in seinen Samsung Galaxy Smartphones  verbaut, konzentrierte sich LG vor allem auf den TV-Bereich. Aufgrund dessen ist das Unternehmen aus Seoul nach wie vor der einzige Produzent von großen OLED-Displays und beliefert andere Hersteller wie Philips, Sony, Metz oder Loewe.

Dennoch ist es vor allem LG selbst, welches den Innovationssprung der OLED-Fernseher vorantreibt. Jedes Jahr erscheinen neue Produktreihen, die immer mehr Kinderkrankheiten ausmerzen und der normalen LCD-Technologie auch preislich gefährlich nah kommen.

In Sachen Bildqualität sind OLED-Fernseher der Konkurrenz in bestimmten Punkten schon um einiges voraus. So ist der Kontrastwert unerreicht, weil die einzelnen LED-Pixel nur leuchten, wenn sie es müssen. Andernfalls bleiben sie komplett schwarz. Dadurch entsteht vor allem bei HDR-Inhalten ein beeindruckendes Bild, an welches herkömmliche LCD-Fernseher, vor allem bei der Verwendung von vollen 10 Bit HDR-Informationen, nicht herankommen. Das liegt auch an den intensiven und knalligen Farben, welche die kleinen organischen LEDs darstellen können. Das Bild wirkt so plastischer, aber auch unechter.
Leider sind die Fernseher noch nicht so hell, was vor allem in hellen Räumen auffällt und sich negativ auf die Bildqualität auswirkt.

WebOS und Magic Remote

Neben LG OLED-TVs ist das andere große Alleinstellungsmerkmal das Betriebssystem WebOS. Anfangs noch als “open WebOS” bekannt, wurde es als Betriebssystem für Smartphones und Tablets von Palm bzw. Hewlett Packard (HP) entwickelt. Durch die starke Konkurrenz von Android und iOS musste das Projekt jedoch eingestellt werden. Die Weiterentwicklung übernahm LG, welches den Code 2013 kaufte und bereits Anfang 2014 den ersten Fernseher mit WebOS veröffentlichte.

Noch werden nicht alle Fernseher von LG mit WebOS ausgeliefert. Seit 2017 sind aber fast alle Modelle mit dem schlanken OS ausgestattet. Vor allem die LG 4K UHD Fernseher profitieren von der erleichterten Bedienung und den vielen Einstellungsmöglichkeiten.
Aufgrund dessen, setzt LG auch auf die sogenannte Magic Remote, welche sich wie eine Wii-Fernbedienung bedienen lässt und eine Art Mauszeiger auf den TV zaubert. Durch die übersichtliche und intuitive Gestaltung der Benutzeroberfläche stellt dies kein Problem dar. Sämtliche weiterführende Einstellungen lassen sich trotzdem in entsprechenden Untermenüs finden.

Ein weiterer Vorteil von WebOS ist die Updatemöglichkeit, wie man sie von Smartphones, Tablets oder PCs kennt. Allerdings geizt LG hier bei den günstigeren Modellen und liefert kein Update aus - Sicherheitslücken bleiben offen, neue Funktionen dem Käufer verwehrt.
Dennoch punktet das OS mit flüssiger Bedienung und den wichtigsten Smart-TV Funktionen wie Amazon Video, Netflix, Youtube, Twitch, Spotify uvm.

Die Produktbezeichnungen bei LG Fernsehern

Ob ein LG TV mit WebOS ausgestattet ist, steht in der Bedienungsanleitung oder sogar in der Produktbeschreibung.
Anhand der Produktbezeichnung ist dies leider nicht zu erkennen. Diese sind für dich als potentiellen Käufer sowieso schon kompliziert genug, auf den zweiten Blick allerdings recht logisch:

LG Fernseher Produktbezeichnung Beispiel

1: Diese Zahl entspricht der Bildschirmgröße in Zoll. Mit 2,54 multipliziert erhältst du die Angabe in Zentimetern. Bei einem LG Fernseher mit 65 Zoll steht dementsprechend eine 65 davor.

2: Diese Buchstabenkombination gibt den Displaytyp und die damit verbundene Auflösung an. Dabei stehen C, EG, EF (bis 2016) und B (ab 2016) für LG OLED Fernseher, ein UH für LCD-TVs mit Ultra-HD-Auflösung und ein "L" für LCD-Fernseher mit Full HD bzw. HD Ready und mit LED-Backlight.

3: Die ersten beiden Ziffern geben die Serie an. Je höher die Zahl, desto umfangreicher und besser ist die Ausstattung.
Bei OLED-Fernsehern ist die Zahl einstellig und steht für das Erscheinungsjahr (6 für 2016, 7 für 2017 usw.).

4: Die dritte Zahl ermöglicht Rückschlüsse auf die unterschiedlichen Designs.

5: Der letzte Buchstabe (manchmal auch eine Zahl von 1-9) zeigt die Informationen zur Auflösung des Displays und den verbauten Empfängern (Tunern). Am üblichsten ist V - Full-HD-/Ultra-HD-Auflösung und Triple-DVB-Tuner (DVB-T/-C/-S(2)).
Eine Ausnahme bilden LG OLED Fernseher ab 2016, die standardmäßig mit einer UHD-Auflösung und einem Triple-Tuner ausgestattet sind. Hier steht der hintere Buchstabe für die spezifische Länderversion. In Deutschland üblich ist die Endung D. Baugleiche Modelle aus dem EU-Ausland besitzen jedoch eine V-Endung.

Der LG 55UH615V aus unserem Beispiel ist also ein 55 Zoll UHD LG Fernseher aus 2016 mit einer guten Ausstattung und einem Triple Tuner.
Ein Beispiel für OLED Fernseher ist der LG OLED55B6D. Hierbei handelts es sich um einen 55 Zoll OLED Fernseher aus dem Jahre 2016 für den deutschen Markt.

LG Logo ab 2015

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