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Wir haben Experten-Tests und Kundenbewertungen zu 260 Kaffeevollautomaten ausgewertet: Das sind die Besten

Kaffeevollautomat Kaufberater

Kaffeevollautomat - Heißgetränke wie von Zauberhand

Kaffeevollautomat in Betrieb Wer kennt es nicht: Es ist früh und man schleppt sich aus dem Bett, um der morgendlichen Routine nachzukommen. Doch bevor man den ersten Kaffee des Tages genießen kann, muss erstmal Wasser aufgesetzt, bzw. die Filtermaschine in Gang gebracht werden. Diese Prozedur kann schon mal einige Minuten dauern. Wenn man auch noch besondere Ansprüche an das schwarze Gold hat, dann wird die Wartezeit zur Nervenprobe. Wie gut wäre es, einen Kaffeevollautomaten zu besitzen, der dir, während du dich in Ruhe fertig machst, jede Leckerei im Handumdrehen zubereitet. Vielleicht spielst du schon länger mit dem Gedanken dir einen Kaffeevollautomaten anzuschaffen. Wir fassen das Wichtigste für dich zusammen, damit du dich im Gerätedschungel nicht verirrst .

Die Geschichte des Vollautomaten

Der Kaffeevollautomat - er verzaubert Millionen Menschen jeden Tag. Ob Zuhause oder auf der Arbeit, dieser Helfer sorgt für den gewünschten Kaffeegenuss. Entstanden ist der Kaffeevollautomat in einer Zeit, in der es nur Selbstbedienungsautomaten gab. Diese Automaten konnten unter anderem auch Fertigsuppen zubereiten und basierten auf Instant-Kaffeepulver. Da die Suppen nicht attraktiv waren, konzentrierte man sich im Verlauf der Entwicklung immer stärker auf Kaffee, sodass 1985 ein Schweizer Ingenieur einen Espresso-Vollautomaten vorstellte - dieser stellte eine Revolution dar.
Unsere heutigen Kaffeevollautomaten sind natürlich nicht so groß und sperrig wie die damaligen Selbstbedienungsautomaten. Sie bieten trotzdem jede Menge Komfort und vielfältige Funktionen.

Wie funktioniert ein Kaffeevollautomat?

Im Gegensatz zur Filterkaffeemaschine wird bei dem Kaffeevollautomaten nicht einfach nur heißes Wasser über das Kaffeepulver gegossen. In einem Kaffeevollautomat steckt oftmals ein Kegelmahlwerk, dass es in den verschiedensten Ausführungen gibt. Hier zeigt sich auch, welches Produkt qualitativ hochwertig ist und welches nicht. Zum Mahlwerk gesellt sich der Durchlauferhitzer. Dieser heizt das Wasser auf die gewünschte bzw. benötigte Temperatur auf, sodass deinem Kaffeegenuss nichts mehr im Wege steht. Im Gegensatz zur Filtermaschine wird im Kaffeevollautomaten mit Druck gebrüht, weshalb sich im schicken Gehäuse ebenfalls Pumpe und Brühgruppe befinden. Diese Brühgruppe lässt sich je nach Hersteller entfernen oder ist fest eingebaut - Optimal ist es, wenn man die Brühgruppe zum Reinigen entfernen kann. Nur so beugst du übermäßigen Verschleiß vor. Ein großer Vorteil der Kaffeevollautomaten ist das gleichmäßige Ergebnis, welches man beim Brühen erhält. Für die jeweilige Kaffeespezialität wird immer die gleiche Menge Kaffee verwendet. So gibt es auch keine bösen Überraschungen durch zu viel oder zu wenig verwendetes Kaffeepulver.

Was spricht für einen Kaffeevollautomaten?

  • Latte Macchiato unter dem VollautomatenEinfache Bedienung: Die Maschinen heutzutage sind kinderleicht zu bedienen. Übersichtliche und leicht verständliche Menüführungen und Einstellungen ermöglichen es. Und solltest du doch einmal ein Problem mit der Bedienung deines Geräts haben, kannst du ganz einfach in der Bedienungsanleitung nachlesen wie es funktioniert.

  • Zuverlässigkeit: Im Gegensatz zur Filterkaffeemaschine, bei der das Ergebnis jedes mal variieren kann, erzeugt der Kaffeevollautomat konsistente Ergebnisse in Geschmack und Stärke. Die Menge des Pulvers und Mahlgrad können voreingestellt werden. Der Druck und die Temperatur des Wassers bleiben ebenfalls gleich.

  • Schnelligkeit: Bei einer Filtermaschine muss erstmal das Wasser durchlaufen, bei einer Kaffeepresse zieht das Pulver zuerst im heißen Wasser. Das alles kostet Zeit, umso besser wäre es, wenn man einen Kaffeevollautomaten besitzt, der auf Knopfdruck innerhalb von Sekunden das gewünschte Getränk zubereitet. Mit einem Vollautomaten musst du nicht mehr lange auf deinen Kaffee warten und kannst während der Zubereitung noch andere Arbeiten ausführen.

  • Komfort: Zunächst wird der Kaffeefilter nicht mehr benötigt! Nie wieder Kaffeepulver auf der Ablage und kaum Abfall. Die Kaffeebohnen werden für jedes Kaffeegetränk frisch gemahlen, ohne dass man Hand anlegen muss. Zudem wird immer nur so viel Kaffee gekocht, wie man benötigt. Kein Filterkaffee der in der Kanne kalt wird. Einfach Tasse unter den Auslauf stellen, Knopf drücken, fertig!

Was muss ich beim Kauf eines Kaffeevollautomaten beachten?

Bevor du eine Kaufentscheidung treffen kannst, gilt es zunächst einmal einige Kriterien zu beleuchten. Welche das sind, verraten wir dir hier.

Der Einsatz - Wie oft und was soll der Automat herstellen?

kaffeevollautomatenZunächst müssen wir die Bedarfsfrage klären. Für welchen Einsatz benötigst du einen Kaffeevollautomaten? Solltest du nur selten Kaffee trinken, lohnt es sich vielleicht gar nicht eine teure Kaffeemaschine anzuschaffen. Dann ist eine andere Variante besser für dich geeignet. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Kapselmaschine wie der Nespresso-Maschine? Diese eignet sich für einen gelegentlichen Einsatz, während ein Vollautomat allein schon wegen den Anschaffungskosten regelmäßig im Gebrauch sein sollte.

Bohnenbehälter und Durchlauferhitzer machen den Unterschied

Hast du dich dann doch der Kaffeevollautomat entschieden, gilt es auf verschiedene Qualitätsmerkmale zu achten. Espresso mit Kaffeebohnen? Diese Frage stellt sich so manchem, wenn er eine Maschine sieht, die nur ein Kaffeefach besitzt. Es gibt jedoch auch Maschinen, die mehrere Bohnenbehälter bieten, sodass man verschiedene Bohnen für die Kaffeespezialitäten einsetzen kann. Achte auch auf die Größe der Bohnenbehälter und wie viel Liter Wasser in den Tank passen. Schließlich willst du diesen nicht ständig nachfüllen müssen.

Tipp: Wer auf den kleinen schwarzen Kaffee schwört, sollte vielleicht auch über die Anschaffung einer Espressomaschine nachdenken.

Aufschäumer für Kaffeegenuss der Extraklasse

Du trinkst gerne mal einen Cappuccino oder einen Latte Macchiato? Dann solltest du einen Blick auf den Aufschäumer werfen, denn hier gibt es einige Unterschiede. Während der Benutzung der Dampffunktion kann es sein, dass ein gleichzeitiges Kaffee brühen und Milch aufschäumen nicht möglich ist. Denn sie teilen sich oftmals einen Durchlauferhitzer. Oft muss dann etwas Zeit vergehen, bis man wieder Kaffee brühen kann, ansonsten ist das Wasser zu heiß und der Kaffee schmeckt verbrannt. Abhilfe schafft ein doppelter Durchlauferhitzer, der den den Betrieb so aufteilt, dass Kaffee und Milch gleichzeitig erhitzt werden können. So kannst du deinen Gästen spielend leicht und zügig den Kaffee oder Latte Macchiato servieren.

Das richtige Mahlwerk ist entscheidend

Kaffeebohnen in einem VollautomatenDu hast die Wahl zwischen einem Scheiben- oder Kegelmahlwerk. Beide können aus Stahl oder Keramik bestehen. Bei der Materialauswahl ist Stahl deutlich robuster, was besonders im Hinblick auf die Verwendung von günstigen Kaffeebohnen eine Rolle spielt. Sollte sich einmal ein Stein unter die Bohnen mischen, ist das Keramikmahlwerk schnell dahin. In der Produktion und Anschaffung ist Keramik jedoch günstiger. Welches Material jedoch das bessere ist, lässt sich so pauschal nicht sagen.
Häufig findest du Kegelmahlwerke verbaut, da diese weniger Platz im Gehäuse benötigen. Es besteht aus zwei Teilen, welche ineinander greifen. Das Mahlgut fällt einfach nach unten durch und heizt sich dadurch nicht auf. Beim Scheibenmahlwerk hingegen wird der gemahlene Kaffee durch Zentrifugalkraft nach außen gedrückt. Dabei liegen zwei Scheiben aufeinander, eine ist fixiert und die andere wird durch einen Motor angetrieben. Als Vorteil ist bei einem Scheibenmahlwerk das leise Betriebsgeräuschen zu nennen.

Die Bohnenmenge - Stärke des Kaffees

Nahezu alle Maschinen bieten eine Funktion, mit der die Menge der Bohnen und der Mahlgrad eingestellt werden können. So ist die Intensität und Stärke deines Kaffees individuell anpassbar. Je feiner der Kaffee gemahlen wird, desto mehr Kaffee passt auch in eine Portion, was ihn wiederum stärker werden lässt. Ob LCD Touch-Display oder einfaches Drehrad, ein Knopfdruck und der Kaffeevollautomat schluckt alle Befehle um dir deinen Kaffee aufzubrühen. Bedenke jedoch, dass die meisten Kaffeevollautomaten die Kaffeebohnen nicht so fein wie eine Kaffeemühle mahlen.

Der Aufbrühdruck - Wieviel Bar stecken dahinter?

Kaffeetasse mit frischem KaffeeDer Brühdruck ist maßgeblich für den Geschmack zuständig und variiert bei den verschiedenen Maschinen. Die Angaben der Hersteller zum Druck sind in der Regel zu vernachlässigen, denn sie geben nur den maximalen Druck der Pumpe an. Dieser wird beim Brühen im Normalfall nicht erreicht. Das Thema Brühdruck ist sehr vielseitig und schon fast eine Wissenschaft für sich. Bei den meisten Kaffeevollautomaten liegt der Druck allerdings im optimalen Bereich, sodass du dir keine Sorgen machen musst, dass der Kaffee am Ende nicht schmeckt. Der Pumpendruck fällt bei Vollautomaten in der Regel höher aus, weil das Kaffeepulver nicht so verdichtet ist, wie bei fein gemahlenem Pulver.

Die Temperatur - Der Kaffee muss ordentlich heiß sein!

Eine der wichtigsten Variablen bei der Kaffeezubereitung ist die Temperatur. Bei manchen Kaffeevollautomaten ist auch diese einstellbar. Die Temperatureinstellung erfolgt oftmals in verschiedenen Stufen und ist nicht auf das Hundertstel genau einstellbar. Der moderne Automat besitzt zudem eine Heißwasserfunktion, sodass auch Teetrinker auf ihre Kosten kommen.

Der Geschmack - Flüssiges Glück

Beim Geschmack scheiden sich die Geister - hier ist die persönliche Vorliebe gefragt. Er ist so vielfältig wie die Menschen, jeder mag ihn anders. Mal muss er stärker sein, mal milder. Um es allen recht zu machen, kann man sich einen leistungsstarken Kaffeevollautomaten anschaffen, der jede Eventualität abdeckt. Weiter unten erfährst du wie man die richtigen Kaffeebohnen für den Vollautomaten auswählt.

Hier siehst du noch einmal zusammengefasst, worauf es beim Kauf ankommt:

Welche Kaffeebohnen brauche ich für meinen Vollautomaten?

Wichtig für den Geschmack sind nicht nur die Bohnen, sondern auch die Art und Weise, wie diese geröstet werden. In großen Industrieröstungen werden tonnenweise Kaffeebohnen auf einmal geröstet und das Ganze unter nicht ganz optimalen Temperaturen. Denn eine Kaffeebohne sollte schonend behandelt werden. Ein handwerklicher Röster braucht für eine Charge Bohnen (5 - 120 kg) ca. 15 - 25 Minuten. In der Großrösterei hingegen wird die Bohne bei 400°C nur 90 Sekunden geröstet, was sich stark auf den Geschmack und die Bekömmlichkeit auswirkt. Diese Zeit ist nicht ausreichend für die Röstung, sodass der Kaffee im Gegensatz zur schonenden Röstung sehr sauer wird. Zusatzstoffe werden zur Überdeckung dieser Säure verwendet.

Wie du siehst muss man also bei der Kaffeebohne etwas herumprobieren, um seinen Favoriten zu finden. Oft ist die nächste kleine Kaffeerösterei aber gar nicht so weit entfernt. Du kannst deinen Kaffee natürlich auch selbst mit einer Kaffeemühle (oder elektrischen Kaffeemühle) mahlen. Selbstgemacht schmeckt es nämlich oft am Besten. Wenn du noch mehr über Kaffeebohnen erfahren möchtest, dann wirf doch einfach einen Blick in unsere Kaufberatung zum Thema Kaffeebohnen.

Tipp: Wenn du dich selbst im Kaffeerösten ausprobieren willst, gibt es kleine Kaffeeröstmaschinen für Zuhause, in denen Mengen von bis zu 100g geröstet werden können.

Kaffeevollautomaten reinigen und entkalken

KaffeevollautomatDurch die häufige Benutzung des Kaffeevollautomaten, möchte dieser am liebsten täglich gereinigt werden. Das gilt für den Kaffeeauslauf und die Auffangschale. Die Reinigungsprogramme sind entweder integriert oder müssen manuell durchgeführt werden. Wann eine Entkalkung nötig wird, zeigt die Maschine oft von selbst an. Dies geschieht über ein Display oder eine Kontrollleuchte. Eine regelmäßige ausführliche Reinigung der Maschine ist ebenfalls notwendig.

  • Die meisten Kaffeevollautomaten bieten ein automatisches Reinigungsprogramm, welches dir erlaubt, ohne großen Aufwand die Säuberung vorzunehmen. Sollte die Brühgruppe entnehmbar sein und die Maschine bietet kein automatisches Reinigungsprogramm, ist Handarbeit angesagt. Bei der Zubereitung von Espresso bzw. Kaffee lösen sich Öle. 15% der freigesetzten Öle und Fette landen nicht in der Tasse, sondern in der Brühgruppe. Da Öle nicht wasserlöslich sind, muss man hier geeignete Reinigungsmittel verwenden, um die Maschine richtig zu pflegen.

  • Eine weitere Reinigungsfunktion ist die Milchreinigung. Hierbei werden alle Teile der Maschine, die während der Zubereitung mit Milch in Berührung kamen, mit kochendem Wasser durchgespült. Diese Funktion ist sehr wichtig, um eine Keimbildung zu vermeiden.

  • Die letzte und fast wichtigste Wartung sollte die Entkalkung sein. Egal in welcher Region du lebst und wie hart oder weich das Wasser ist, der Kalk wird sich früher oder später in deinem Kaffeevollautomaten ablagern und bei ausbleibender Wartung die Nutzungsdauer deiner Maschine verringern. Bei der Entkalkung werden oft Entkalkungstabs oder auch Flüssigentkalker eingesetzt. Achte bitte bei der Entkalkung auf die empfohlene Dosierung und Anwendungshinweise, um ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erhalten und deine Maschine nicht zu beschädigen.

Kaffeevollautomaten bei Stiftung Warentest

Nicht nur unsere Redaktion hat sich dem Thema Kaffeevollautomat angenommen, sondern auch die Stiftung Warentest. Im November 2016 haben sie zuletzt Vollautomaten und Siebträgermaschinen der verschiedensten Marken unter die Lupe genommen. Gold im Kaffeevollautomaten Test bekam eine Maschine von Jura. Auf Platz 2 landete eine Melitta Kaffeemaschine und Platz 3 konnte eine De’Longhi Ecam Maschine für sich beanspruchen. Siemens landete auf Platz 5 und Krups mit einer Wertung von 2,4 auf Platz 8.

Ob der Testsieger der Stiftung Warentest auch Coffeeness überzeugen konnte, seht ihr hier:

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