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Rasenmäher Kaufberater

Der richtige Rasenmäher für deinen Garten

In einem Garten kommt dem Rasen die meiste Bedeutung zu. Ein gepflegter Rasen sieht nicht nur gut aus, sondern verschafft dir auch die Möglichkeit, dich darin frei zu entfalten. Neben der entsprechenden Bewässerung sowie gelegentlichem Düngen ist für die entsprechende Pflege vor allem der regelmäßige sowie saubere Schnitt nötig. Dafür benötigst du den richtigen Rasenmäher, der sich den Bedürfnissen deines Gartens anpasst. Welches Modell zu dir passt ist von vielen Faktoren abhängig. Worauf du beim Kauf also achten solltest, um deinen Rasenmäher-Testsieger zu finden, das liest du in unserer Rasenmäher Kaufberatung.

Ein sauberer Schnitt gehört zur Rasenpflege dazu  

Was ist ein Rasenmäher?

Ein Rasenmäher ist ein Gartengerät, das zum Schneiden des Rasens genutzt wird. Und das bereits seit über 175 Jahren. Die lange Geschichte des Rasenmähers begann mit dem Spindelmäher. Deutlich später kam der Sichelmäher hinzu. Sie unterscheiden sich vor allem hinsichtlich der Art und Anwendung der Schneidwerkzeuge. Welche das sind, stellen wir dir hier vor.

Spindelmäher

Bei dieser Art von Rasenmäher unterscheidet man handbetriebene von motorbetriebenen Spindelmähern. Besitzt er einen Motor, ist das in der Regel ein Aufsitzspindelmäher. Diese “professionellen” Geräte sind in erster Linie für größere Grünflächen wie Sport- und Parkanlagen sowie Golfplätze geeignet. Handspindelmäher kommen im Hausgebrauch und dann vor allem bei kleineren Grünflächen zum Einsatz.
Ein Spindelmäher ist mit einer rotierenden Spindel (Walze) ausgestattet, an der sich Messer befinden. Ein weiteres feststehendes Messer, auch als Gegenmesser bezeichnet, befindet sich parallel zur Walze. Sie berühren sich nicht, durch den minimalen Abstand können Grashalme erfasst und nach dem Scherenprinzip abgeschnitten werden. Die Schnitthöhe wird bei den Spindelmähern in der Regel durch das Verstellen des Gegenmessers eingestellt. Je näher sich das Gegenmesser am Boden befindet, desto kürzer wird der Rasen geschnitten. Hinter dem Gegenmesser ist als Abstandhalter eine Stützrolle angebracht, die für das charakteristische Muster im frisch gemähten Rasen sorgt. Auch für Spindelmäher gibt es Gras-Auffangkörbe. Ohne Auffangkorb handelt es sich um einen Mulchmäher, bei dem das Gras nach dem Mähen auf dem Rasen liegen bleibt.
In England und Australien sehr beliebt, kommt er in Deutschland hingegen selten zum Einsatz. Dabei kann die handbetriebene Variante nicht nur mit Umweltfreundlichkeit und einer geringen Lautstärke, sondern vor allem mit seiner schonenden Art der Rasenpflege punkten.

Sichelmäher

Rasenmäher mit Benzinmotor sind der KlassikerDie meisten Rasenmäher, die in europäischen Haushalten zum Einsatz kommen sind Sichelmäher. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass sie von einem Benzin- oder Elektromotor angetrieben werden. Mit einem oder mehreren rotierenden, sichelförmigen Messern schneiden bzw. schlagen sie das Gras ab. Die Messer befinden sich in einem glockenförmigen Gehäuse, welches unten offen ist. Diese sind an den Seiten nach oben gestellt. Dadurch wird ein Luftstrom erzeugt, der das Gras vor dem Schnitt aufrichtet und es nach dem Schnitt weggeschleudert. Dass das Gras in einem Grasfangkorb gesammelt werden kann, ist ein großer Vorteil. Auch das Verstellen der Schnitthöhe ist möglich. Bei Rasentraktoren und Aufsitzmähern kann dafür auch das Mähwerk angehoben bzw. gesenkt werden. Sichelmäher sind zumeist Hand-Rasenmäher, doch auch Rasentraktoren und Aufsitzmäher gehören zu dieser Art.
Sichelmäher sind nicht nur bei großen Rasenflächen eine gute Wahl, auch Äste und Steine können sich bei diesen Rasenmähern nicht verkeilen.

Spindelmäher vs. Sichelmäher - Welcher Rasenmäher ist besser?

Obwohl der Spindelmäher die beliebtere Mäher-Art ist, kann auch der Sichelmäher mit vielen Vorteilen aufwarten. Welche das sind und auf welchem Gebiet beide Rasenmäher-Arten Schwächen haben, das siehst du hier:

Typ

Vorteile

Nachteile

Spindelmäher (ohne Motor)

  • tiefere Schnitthöhe möglich (Wachstum wird begünstigt)
  • glatter Schnitt
  • leise
  • keine schädlichen Abgase
  • kein Kabel
  • leicht
  • körperlich anstrengend
  • störanfällig - Äste und Steine können sich verkeilen

Sichelmäher

  • gute Flächenleistung
  • Gras kann in Fangkorb gesammelt werden
  • leistungsstark
  • Abgase
  • ungenauer Schnitt

Welche Arten von Rasenmähern gibt es?

Für die meisten wird das Angebot an unterschiedlichen Rasenmäher-Typen bereits sehr unübersichtlich sein. Denn neben dem klassischen Rasenmäher gibt es auch den Mulchmäher, Hand-Spindelmäher und auch zwischen Benzin- und Elektro-Rasenmähern wird unterschieden. Damit du den Überblick nicht verlierst, haben wir hier die gängigsten Arten von Rasenmähern aufgelistet.  

Benzin-Rasenmäher

Der Rasenmäher, der in den meisten Haushalten zu finden ist, also praktisch der Klassiker unter den Mähern, ist der Benzin-Rasenmäher. Diese Art Rasenmäher punktet vor allem mit Zuverlässigkeit und Leistungsstärke. In den meisten Fällen besitzt er eine Leistung zwischen 2.000 und 3.000 W (Watt). Dem Rasenmäher mit Elektromotor ist er hinsichtlich seiner Leistung überlegen, vor allem große und unebene Rasenflächen und auch Hanglagen sind für ihn kein Problem.
Den Benzin-Rasenmäher kannst du mittlerweile auch mit einem Startknopf einfach einschalten oder du bedienst ihn auf die “klassische” Art mit einem schnellen Zug am Starterseilzug. Auch Radantrieb wird bei den Geräten immer häufiger verbaut und erleichtert die Arbeit damit ungemein. Teurere Modelle sind auch häufig mit mehreren Gängen ausgestattet, damit die Geschwindigkeit des Mähers deiner Geschwindigkeit angepasst wird.

Vorteile

Nachteile

  • leistungsstark
  • großer Fangkorb
  • sehr laut
  • wartungsintensiv
  • nicht umweltfreundlich

Elektro-Rasenmäher

Diese Art Mäher zeichnet sich vor allem durch sein geringes Gewicht und der daraus entstehenden Wendigkeit aus. Hindernisse wie Treppen sind daher einfach zu überwinden. Auch der Wartungsaufwand für einen Elektro-Rasenmäher ist geringer. Weder Benzin noch Öl müssen nachgefüllt oder Zündkerzen gewechselt werden. Auch das Starten und Stoppen des Rasenmähers mittels Knopfdruck macht die Bedienung einfach. Ein Nachteil ist auf jeden Fall die Kabelverbindung zum Stromnetz, die der Elektro-Rasenmäher für seinen Einsatz benötigt.  
Es gibt mittlerweile aber auch Rasenmäher mit Akku, die ohne Netzkabel auskommen. Der bei der Kabelverbindung liegende Nachteil fällt in diesem Fall weg. Beim Mähen kannst du daher nicht über das Kabel stolpern und auch eine größere Wendigkeit bringt der Akku-Rasenmäher mit. Der Nachteil eines akkubetriebenen Rasenmähers liegt in der geringen Kapazität. Eine halbe Stunde Mähen ist damit in der Regel möglich, bevor der Akku wieder aufgeladen werden muss. Wenn du dich mit dem Kabel zurechtfindest, dann ist der Rasenmäher im Netzbetrieb die deutlich ausdauernde Variante.

Vorteile

Nachteile

  • leicht
  • wendig
  • geringe Lautstärke
  • benötigen keinen Kraftstoff (umweltfreundlich)
  • Elektrokabel wird benötigt (es gibt aber auch Rasenmäher mit Akku)

Mähroboter

Der Mähroboter spart dir viel Arbeit beim Rasenmähen1998 hatte der Gartengerätehersteller Husqvarna das erste Gerät vorgestellt, das vollkommen selbstständig mäht. Mittlerweile ist die Auswahl an Mährobotern groß. Willst du dir das Mähen des Rasens gänzlich sparen, dann kannst du auch den Kauf eines Mähroboters in Betracht ziehen. Er übernimmt die ganze Arbeit - und das auch noch umweltschonend. So benötigt er kein Benzin, sondern läuft akkubetrieben. Mittels motorisierten Antriebsrädern kann sich der Mähroboter fortbewegen. Geht der Akku zur neige, kehrt der Rasenmäher zur Dockingstation zurück. Manche Geräte lassen sich dahingehend auch programmieren. Damit der Mähroboter seinen Weg findet, muss in der Regel ein Begrenzungsdraht verlegt werden. Dieser Draht wird entweder auf den Rasen gelegt und wächst mit der Zeit unter die Rasenoberfläche oder du vergräbst ihn direkt, damit er nicht zur Stolperfalle wird. Durch das Anschließen des Begrenzungsdrahtes an die Ladestation kann Strom fließen. Der Schwachstrom sorgt dafür, dass ein elektrisches Magnetfeld entsteht. So bekommt der Mähroboter die Infos, in welchem Bereich er mähen darf und wo genau er die Richtung wechseln muss. Mähroboter sind vor allem für kleinere Rasenflächen eine gute Wahl, außerdem zählen sie zur Kategorie der Mulchmäher. Das bedeutet, dass das sehr kurz geschnittene Gras auf dem Rasen liegen bleibt und als Dünger wirkt.
Preislich gesehen liegt er im Schnitt aber etwas höher als der Benzin-Rasenmäher. Zwischen 700 € und 1.500 € kannst du für einen Mähroboter ausgeben. Zusatzfunktionen wie Regensensor, Diebstahlschutz und Kantenmähfunktion kosten dementsprechend extra.  

Vorteile

Nachteile

  • Zeitersparnis
  • wartungsarm
  • Rasenpflege (Mulchmäher)
  • relativ teuer in der Anschaffung
  • technische Probleme sind möglich

Rasentraktor

Der Rasentraktor punktet mit Vielseitigkeit Unter den Rasenmähern ist der Rasentraktor eindeutig der schwerste Vertreter. Außerdem bringt er auch genügend Leistung mit, um Grünflächen auf schnelle und bequeme Art zu mähen. Denn Rasenmähen geht kaum einfacher - einfach drauf setzen, Zündung starten und schon kann der Rasen gemäht werden. Auch die Bedienung ist einfach. Rasentraktoren erreichen eine Geschwindigkeit von bis zu 5 km/h, große Rasenflächen ab 1.000 qm sind für diesen Mäher daher kein Problem. Und wenn wir ehrlich sind, macht das Mähen mit einem Rasentraktor sicherlich auch Spaß - Wer hat nicht schonmal darüber nachgedacht?
Die Auswahl an Rasentraktoren ist groß. Es gibt sie mit Seiten- oder Heckauswurf, Benziner oder die dieselbetriebene Variante und Heck- oder Allradantrieb. Auch Automatik- sowie manuelle Schaltung ist möglich.
Mit seiner Vielseitigkeit kann der Rasentraktor zusätzlich punkten. Wenn der Sommer vorüber ist, muss das Gerät nicht bis zum nächsten Jahr auf seinen Einsatz warten. Auch Schneeschippen und Salzstreuen ist durch das Anbringen eines Schneeschildes, eines Anhängers für Streusalz oder einer Schneefräse möglich. Zubehör, dass bei Bedarf nachgekauft und einfach angebracht werden kann. Auch das Kehren des Laubs oder das Düngen kann er übernehmen. Rasentraktoren starten erst bei 1.500 € und können bis zu 6.000 € kosten. Da aber vor allem ein guter, leistungsstarker Motor wichtig ist, solltest du beim Kauf eines Rasentraktors lieber etwas mehr investieren.
Ein Manko das der Rasentraktor mitbringt, ist sein doch häufig sehr großer Wendekreis. Befinden sich Bäume oder andere Hindernisse auf der Grünfläche, muss mit diesem Mäher einige Male vor- und zurückgesetzt werden, um ein ordentliches Ergebnis zu erzielen. Außerdem muss an Ecken und Kanten oft nachgearbeitet werden.   

Vorteile

Nachteile

  • Komfort - keine körperliche Anstrengung nötig
  • für große Flächen ab ca. 1.000 qm geeignet
  • Schnittbreite bis 150 cm möglich
  • für kleinere Grünflächen ungeeignet
  • großer Wendekreis

Aufsitzmäher

Vielleicht wusstest du es noch nicht, aber zwischen Rasentraktoren und Aufsitzmähern gibt es Unterschiede. Während sich beim Rasentraktor der Motor vor dem Sitz, unter einer Motorhaube befindet, sitzt du beim Aufsitzmäher direkt darüber. Die mögliche Schnittbreite beginnt wie beim Hand-Rasenmäher bei etwa 55 cm und kann bis zu 100 cm betragen. Eine größere Schnittbreite bietet nur der Rasentraktor. Aber auch mit Vielseitigkeit kann der Aufsitzmäher punkten. Schneeschippen, Salz streuen, Laubkehren oder Düngen - auch für diesen Rasenmäher ist das mit dem passenden Aufsatz kein Problem. Ein Vorteil den der Aufsitzmäher gegenüber dem Rasentraktor hat ist eindeutig seine Wendigkeit. Er ist deutlich wendiger als sein Kollege und erspart dir daher das lästige Nacharbeiten. Diese Art Aufsitzmäher bekommst du ab etwa 1.000 € und daher deutlich günstiger als Rasentraktoren.

Vorteile

Nachteile

  • Komfort - keine körperliche Anstrengung
  • deutlich günstiger als Rasentraktoren
  • geeignet für Grünflächen ab etwa 1.000 qm
  • Schnittbreite nur bis 100 cm möglich
  • ungeeignet für kleinere Flächen

Mulchmäher

Beim Rasenmähen wird das Schnittgut meist in einem Auffangbehälter gesammelt. Dann kann es nach dem Mähen einfach entsorgt werden, z.B. auf dem Komposthaufen. Bleibt das Gras nach dem Mähen auf dem Rasen liegen, wird vom “Mulchmähen” gesprochen. Mulchmähen bedeutet also, dass das zerkleinerte Gras nach dem Mähen auf der Rasenfläche liegen bleibt. Da der klassische Rasenmäher das Gras nicht sehr fein zerkleinern kann, gibt es spezielle Mulchmäher. Sie sind mit einem zweiten Schneidwerk oder einer Klinge, die speziell geformt ist ausgestattet. Das Schnittgut wird so vielfach zerkleinert und kommt anschließend auf die Rasenfläche zurück. Der Rasen wird mit Nährstoffen versorgt, die für das Wachsen benötigt werden und so vor dem Austrocknen geschützt. Der Boden wird dadurch deutlich weniger ausgelaugt. Ein weiterer Vorteil ist, dass das Leeren des Auffangbehälters entfällt.

Tipp: Bei der Arbeit mit einem Mulchmäher solltest du immer darauf achten, dass der Rasen trocken ist. Ist der Rasen nass, verklumpt er leicht!

Vorteile

Nachteile

  • versorgt den Rasen mit wichtigen Nährstoffen (Rasenpflege)
  • Zeitersparnis
  • Düngen fällt weg
  • größerer Zeitaufwand

Benzin oder Elektro - Welcher Rasenmäher ist nun besser?

Die Vor- und Nachteile von Benzin- und Elektro-Rasenmähern haben wir bereits dargestellt. Unser kleines Fazit soll dir die Kaufentscheidung für deinen Rasenmäher-Testsieger erleichtern.

Was die Anwendung und Handhabung betrifft, kann der Elektro-Rasenmäher gegenüber den Benzinern mit einigen Vorteilen punkten. In vielen Kunden-Tests hat sich herausgestellt, dass der größte Vorteil des Elektro-Rasenmähers in seinem geringen Gewicht und der einfacheren Handhabung liegt. Auch der geringe Wartungsaufwand sowie die geringere Lautstärke sind positiv hervorzuheben. Der größte Vorteil des Benzin-Rasenmähers gegenüber der elektrisch betriebenen Variante liegt in der größeren Leistungsstärke. Beim Mähen größerer Grünflächen, unwegsamer Wiesen und Hanglagen kommt der Elektro-Rasenmäher nicht mit, auch aufgrund des Elektrokabels.     

Rasenmäher FAQ

Wie oft muss der Rasen gemäht werden?

Was den Rasenmäher betrifft, gibt es viele FragenDamit der Rasen gesund bleibt, ist vor allem regelmäßiges Mähen wichtig. 1 Mal pro Woche wird im Sommer empfohlen, denn regelmäßige Pflege führt zu einem gepflegten Rasen. Die Häufigkeit ist aber vor allem vom Wachstum des Rasens und auch vom Wetter abhängig. Vor allem bei der Arbeit mit dem Mulchmäher solltest du darauf achten, dass das Gras trocken ist, da es sonst verklumpt. Da das Gras durch das Mähen an Wasser verliert, ist es auch wichtig, den Rasen regelmäßig zu bewässern. Den Rasen zu kurz zu schneiden ist vor allem in den heißen Sommermonaten nicht zu empfehlen, da er sonst schnell austrocknet und “verbrennt” - 3-4 cm Länge sind ideal. Die Art des Rasenmähers spielt aber keine Rolle. Mit allen Arten von Rasenmähern solltest du diese Regeln für einen gepflegten Rasen befolgen.

Wie wichtig ist die Schnittbreite beim Rasenmäher?

Die Schnittbreite des Rasenmähers ist insofern wichtig, als dass von ihr die Dauer des Rasenmähens abhängt. Je breiter das Gerät schneiden kann, desto weniger Zeit benötigst du für das Rasenmähen. Die klassische Schnittbreite liegt bei ca. 55 cm. Aufsitzmäher können eine Schnittbreite bis 100 cm, Rasentraktoren sogar bis 150 cm besitzen. Wenn du einen kleinen Garten hast, benötigst du in der Regel einen Mäher mit geringer Schnittbreite, da auch Hindernisse besser umfahren werden können. Denn dann sind sie vor allem auch wendiger. Für große Rasenflächen ist eine größere Schnittbreite ideal, da der Rasen deutlich schneller gemäht werden kann.   

Wie reinige ich meinen Rasenmäher?

Damit du lange etwas von deinem Rasenmäher hast, muss er entsprechend gepflegt werden. Bevor er zur Überwinterung in den Schuppen kommt, sollte er gründlich gereinigt werden - einmal im Jahr ist das ausreichend. Grasreste solltest du mit einer Bürste aber nach jedem Mähen entfernen, damit das Gras nicht zu schimmeln beginnt. Bei der “großen” Reinigung sollten Grasreste entfernt und danach alles mit einem feuchten Lappen sauber gewischt werden. Hartnäckiger Schmutz kann mit einem Messer entfernt werden. Von Hochdruckreiniger oder Gartenschlauch ist abzuraten, da diese dem Vergaser oder den Kugellagern schaden können.

Wie oft muss bei meinem Rasenmäher ein Ölwechsel gemacht werden?

Einmal im Jahr sollte beim Benzin-Rasenmäher das Öl gewechselt werden und das am besten im Frühjahr, bevor der Rasenmäher wieder in Betrieb genommen wird. Damit die Ablagerungen im Öl durchgewirbelt werden und beim Ablassen auch mit ausgespült werden, sollte der Motor immer zuerst warmlaufen. In der Bedienungsanleitung werden dir die nötigen Schritte genauer aufgeführt. Beim Elektro-Rasenmäher entfällt der Ölwechsel hingegen.

Wie schärfe ich das Messer meines Rasenmähers?

Sind die Messer des Rasenmähers stumpf, werden die Grashalme praktisch zerrissen, fransen aus und bekommen trockene Spitzen. Daher sollte auch das Messer des Rasenmähers regelmäßig geschärft werden. Mit einer Schleifmaschine, am besten einer Nass-Schleifmaschine, kannst du das Messer nach dem Ausbau selber schärfen. Dabei ist es wichtig, dass an allen Stellen gleich viel Material abgeschliffen wird, da es sonst zu einer Unwucht kommen kann. Auch bei Elektrorasenmähern, die nahezu wartungsfrei sind, sollten die Messer einmal im Jahr geschliffen werden. Schlosser oder Messerschleifer können das Schärfen des Rasenmähermessers ebenfalls übernehmen.   

Wie kann ich meinen Rasenmäher entsorgen?

Da Rasenmäher in Deutschland kostenlos entsorgt werden können, sollte der letzte Weg des Rasenmähers zum Wertstoff- oder Recyclinghof gehen. Mäher, die mit Strom betrieben werden, sind wie Toaster und Co. Elektroschrott. Bei Rasenmähern, die mit Benzin laufen, handelt es sich hingegen um Metallschrott. Benzin und Öl müssen in der Regel vorher nicht mehr selbst abgelassen werden.

Tipp: Zur Rasenpflege gehört auch die Arbeit mit dem Vertikutierer! Was genau er kann, das erfährst du in unserer Vertikutierer-Kaufberatung!

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