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Wir haben Kundenbewertungen zu 33 Proteinriegel ausgewertet: Das sind die Besten

Proteinriegel Kaufberater

Proteinriegel - Eiweiß für zwischendurch

Du suchst einen guten Proteinriegel, mit ausreichend Eiweiß, nicht zu vielen Kohlenhydraten, der schmeckt und auch noch günstig ist? “Unmöglich” denkst du? Wir stellen Proteinriegel, ihre Zutatenliste und Geschmack in unserer Kaufberatung vor. Außerdem zeigen wir dir, welche Produkte was können und welche du besser nicht mehr kaufen solltest.

Was ist ein Proteinriegel?

Zwei verschiedene EiweißriegelProteinriegel, auch Powerbar oder Eiweißriegel, sind nach wie vor sehr beliebt, und das nicht nur bei Sportlern. Wenn der Hunger zwischendurch kommt, wünschen sich viele einen Snack, der sich einfach in den täglichen Kalorienkonsum integrieren lässt. Er ist schnell eingepackt und ein hervorragender Snack für unterwegs. Dabei ist er lange haltbar und lecker.

Doch einige Riegel verdienen ihren Titel nicht - denn viele Eiweißriegel enthalten sehr viele Zutaten, und vor allem Zucker. Da tappt man leicht in die Falle und hat nachher nichts von seinem “gesunden” Snack. Nicht zu verwechseln ist der Eiweißriegel nämlich mit dem Energieriegel. Dieser besteht vor allem aus Kohlenhydraten für eine optimale Versorgung bei einem Ausdauertraining.

Wenn du also wissen willst, wie du einen guten Proteinriegel erkennst, wann er sinnvoll ist und wie du den leckeren und gesunden Snack selber machen kannst, bist du bei uns genau richtig.

Sind Proteinriegel Low Carb?

Ein Low Carb Proteinriegel enthält sehr wenige Kohlenhydrate und ist z.B. ideal für eine kohlenhydratarme Ernährung. Diese kann sehr herausfordernd sein, wenn ein kleines Hungerloch zur Willensprobe wird, um nicht den Süßigkeiten oder Chips zu verfallen. Hier bietet ein Low Carb Proteinriegel eine gute Möglichkeit, den Hunger zu stillen, ohne die Diät zu brechen. So musst du nicht vollständig auf Süßes verzichten.

Proteinriegel für nach dem TrainingNicht alle Eiweißriegel sind mit einer Low Carb Diät vereinbar. Häufig findest du sogar ähnlich viele Kohlenhydrate wie Proteine. Für eine kohlenhydratarme Ernährung eignen sich diese Riegel nicht. Achte deshalb auf die Nährwerttabelle auf der Verpackung, welche dir genaue Angaben zum Kohlenhydratgehalt und dem Zuckeranteil liefert.

Wann sind Proteinriegel sinnvoll?

Grundsätzlich sind Proteinriegel nur zur Nahrungsergänzung gedacht. Du solltest versuchen, deinen Proteinbedarf über feste Mahlzeiten einzunehmen. Das kannst du ganz einfach, in dem du proteinreiche Lebensmittel in deinen Alltag integrierst. Lebensmittel, die viel Eiweiß enthalten sind unter anderem Eier, Fleisch, Fisch, Milchprodukte oder Hülsenfrüchte. Der Proteinriegel kann zum Einsatz kommen, wenn du mal keine Zeit zum Kochen oder einen unregelmäßigen Tagesablauf hast. Der Eiweißriegel ergänzt eine ausgewogene Ernährung - Er ersetzt sie nicht!

Viele verwenden den Proteinriegel als kleinen Eiweißbooster für die Muskeln nach dem Sport. So gibst du nach dem Training deinen Muskeln die richtige Nahrung für das Wachstum, aber auch die Regeneration.

Woran erkenne ich einen guten Proteinriegel?

Es gibt nicht die eine richtige Formel, um einen guten Proteinriegel von einem schlechten zu unterscheiden. Einige Merkmale lassen jedoch auf die Qualität des Riegels schließen.

Hier die 4 wichtigsten Kriterien:

  • Eiweißgehalt: Schließlich geht es genau darum - eine schnelle Eiweißquelle. Der Proteinriegel deiner Wahl sollte mindestens aus 30%, besser 50% Proteinen bestehen.
  • Eiweißquellen: Die Eiweißquellen unterscheiden sich sehr stark in ihrer Qualität - manche Hersteller verwenden billige Eiweißquellen, die du meiden solltest: Kollagenhydrolysat und Sojaprotein. Eine gute Eiweißquelle ist Molkeprotein, also Whey oder Casein. Sie sind bessere Proteinlieferanten und teurer in der Herstellung. Vegane Eiweißriegel sollten maßgeblich aus Reis-, Erbsen- oder am besten aus Hanfprotein bestehen.
  • Eiweiß > Kohlenhydrate: Ein Proteinriegel sollte mehr Eiweiß als Kohlenhydrate enthalten. Besonders der Zuckerwert ist hier entscheidend. Übersteigt der Zuckergehalt den Eiweißanteil, gehört der Riegel besser in die Süßigkeiten-Schublade. Auch die Art der Kohlenhydrate solltest du dir anschauen. Häufig verwendete Zuckeralkohole dürfen nur geringfügig enthalten sein. Besonders für Menschen, die sich Low Carb ernähren, ist der Zuckergehalt bei einem Proteinriegel sehr relevant.
  • Fett < Protein: Je höher der Fettgehalt deines Riegels, desto satter wirst du davon. Doch sollte der Fettgehalt den Proteingehalt im besten Fall nicht übersteigen.
  • Zutatenliste: Grundsätzlich gilt bei den sogenannten Powerbars “Weniger ist mehr!”. Je weniger Zutaten der Eiweißriegel enthält, desto besser ist er. Von Riegeln mit vielen unbekannten Zutaten solltest du lieber die Finger lassen.

Proteinriegel ohne Zucker - kalorienarm und gesund?

Viele Eiweißriegel werden als zuckerfrei beworben, dafür ersetzen die Hersteller den Zucker durch Zuckeralkohole. Diese Zuckeraustauschstoffe sind zwar kalorienärmer als Zucker, jedoch nicht wirklich gesünder. Maltitol beispielsweise wirkt bei großen Mengen abführend und wird schlecht verdaut. Es hat jedoch kaum Einfluss auf den Blutzuckerspiegel und ist nicht appetitanregend. Der Zuckeralkohol Erythitol wird unverdaut ausgeschieden und beeinflusst den Blutzuckerspiegel nicht. Gesünder als Zucker sind sie jedoch nicht. Mit einem Brennwert von 10 kJ/g liegt Maltit auch nur wenig unter Zucker (16 kJ/g).

Besser sind Süßungsmittel aus natürlichen Bestandteilen wie Stevia oder Datteln.

Net Carbs und andere Ballaststoffe

Proteinriegel, die einen Net Carbs-Wert angeben, sind in der Regel aus amerikanischer Produktion - In Deutschland wird dieser Wert nicht verwendet. Da in den USA die Kohlenhydrate plus Ballaststoffe angegeben werden müssen, gibt es den Begriff Net Carbs für die Kohlenhydrate ohne Ballaststoffe. Ergo: Kohlenhydrate - Ballaststoffe = Net Carbs. Ist dieser Wert unter dem Proteingehalt, ist das schon mal ein gutes Zeichen, dass du einen guten Eiweißriegel in der Hand hältst.

Grundsätzlich sind Ballaststoffe gut - Sie regen die Verdauung und Verstoffwechslung an.

Besonders wertvoll ist der Riegel, wenn noch Vitamine und Mineralien enthalten sind.

Geschmackssache

Was den Geschmack von Proteinriegeln angeht, gehen die Meinungen weit auseinander. Du solltest wissen, dass die Powerbars geschmacklich nicht mit Schokoladenriegeln vergleichbar sind. Die Proteine und Ballaststoffe geben dem Riegel eine etwas gummiartige Konsistenz, die man entweder mögen oder tolerieren muss. Es kommt ganz darauf an, worauf du Wert legst: Soll der Riegel lecker sein oder sind die Nährwerte wichtiger als der Geschmack?

Mit diesen genannten Kriterien kannst du nun selbst erkennen, wie gut der Proteinriegel deiner Wahl ist.

Proteinriegel in der Hälfte durchgebrochen

DIY Proteinriegel - Rezepte für Eiweißreiche Snacks

Dass du dir einen leckeren proteinreichen Snack selber zubereiten kannst, ist kein Geheimnis. Wir haben dir ein Rezept herausgesucht, das du ganz einfach selbst machen kannst. Bei selbstgemachten Proteinriegeln weißt du genau, was drin ist und günstiger ist es in der Regel auch noch. Abstriche musst du aber bei der Haltbarkeit machen. Achte also darauf, die Riegel innerhalb einiger Tage aufzuessen und sie im Kühlschrank aufzubewahren.

Tipp: Proteinriegel kannst du wunderbar im Gefrierfach lagern und bei Verwendung über den Tag auftauen lassen. So hast du auch im Sommer einen kühlen Snack. Dies bietet sich vor allem an, wenn du größere Mengen zubereitest.
Viel Spaß beim Backen!

Low Carb Proteinriegel mit Erdnuss

Das folgende Rezept ergibt ca. 6 Riegel mit jeweils ca. 18 g Protein und 9 g Kohlenhydraten.

Zutaten für den Teig:

  • 90 g Eiweißpulver (alle Geschmacksrichtungen sind möglich)
  • 80 g gemahlene Mandeln oder Nüsse
  • 60 g Erdnussmus (100% Nüsse)
  • 2 Esslöffel Erythrit oder 60 g Reissirup/Honig/Agavendicksaft
  • 2 Esslöffel Kokosöl
  • 4 Esslöffel Hafermilch oder andere ungesüßte Milch

optionales Topping:

  • zuckerfreie Kuvertüre

Zubereitung:

Alle Zutaten mischen, am besten in einem Standmixer oder mit einer Knetmaschine. Wenn nötig mit der Hand noch etwas kneten. Lege eine rechteckige Form mit Frischhaltefolie aus, und drücke den Teig hinein. Mindestens 1 Stunde kühl stellen und dann in kleine Riegel schneiden. Kuvertüre schmelzen und über den Riegeln verteilen. Guten Appetit!

Für etwas Abwechslung kannst du verschiedene Eiweißpulver verwenden oder ein anderes Nussmus. Tipp: Du kannst deinen Riegel auch individuell mit Superfoods wie Hanfsamen oder Chia Samen aufpeppen.

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