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Gefrierschrank Kaufberater

Platzwunder Gefrierschrank - mehr als nur eine coole Kiste

Gefrorene LebensmittelWer kennt es nicht? Man war gerade einkaufen, kommt nach Hause und will das Gefriergut im Gefrierfach verstauen. Man öffnet den Kühlschrank und was ist zu sehen? Genau, das Fach ist voll. Die klein gehaltenen Gefrierfächer von Kombi-Kühlschränken sind oftmals nur für eine Pizza und vielleicht etwas Spinat ausgelegt.Oder noch besser: An allen Seiten hängt das Eis zentimeterdick an der Wand, sodass einfach nichts mehr hineinpasst.

Zum Glück gibt es gegen dieses Problem eine Lösung! Nämlich einen Gefrierschrank. Dieser hilft dabei dem Gefriergut Herr zu werden. Natürlich! Er benötigt mehr Platz, bietet allerdings auch viele Vorteile. Einer ist das größere Fassungsvermögen. In einem Gefrierschrank ist einfach viel mehr Platz als in einem Gefrierfach. Ebenso praktisch ist, dass man Mahlzeiten vorkochen und sie durch die niedrige Temperatur im Gefrierschrank länger haltbar machen kann. Man erspart sich also jeden Tag am Herd zu stehen. Einfach die vorgekochten Mahlzeiten auftauen, erhitzen und fertig. Das kann einem die Organisation auf jeden Fall erleichtern.

Es gibt mehrere Anwendungsbeispiele in denen ein Gefrierschrank ganz klar hervorsticht.  Wir werden uns im Verlauf mit dem Gefrierschrank beschäftigen und dir alle wichtigen Informationen geben, die du benötigst um eine gute Auswahl zu treffen.

5 Dinge, die du beim Kauf eines Gefrierschranks beachten solltest

  • Wichtig bei der Auswahl eines Gefrierschranks ist auf jeden Fall die Größe.
  • Wie viele Personen leben in deinem Haushalt? Kalkuliere pro Person 40-60 Liter.
  • Wenn du die Möglichkeit hast, wähle einen Gefrierschrank mit No-Frost-Funktion.
  • Achte darauf, dass die Energieeffizienz gut ist. Sonst kann eine unschöne Nachzahlung die Folge sein.
  • Achte darauf, dass dein Gefrierschrank auch eine Superfrost-Funktion hat.

Die passende Größe wählen

Wie ermittle ich die richtige Größe? Nun, du weisst auf jeden Fall schonmal, dass es ein Gefrierschrank werden soll. Jetzt musst du nur noch herausfinden, welche Größe du benötigst. Eine Faustregel besagt, dass man pro Person im Haushalt ein Volumen von ca. 40-60 Liter einplanen sollte. Angler, Jäger und Gärtner haben selbstverständlich einen ganz anderen Platzbedarf als ein Normalverbraucher.

Beim Einfrieren gilt: Schneller ist besser

Einfrieren und damit haltbar machen ist gut. Allerdings ist es noch besser, wenn das Einfrieren besonders schnell passiert, so werden wichtige Vitamine und Zellstrukturen erhalten. Beim zu langsamen Einfrieren entstehen zu große Eiskristalle, sodass Zellwände und Zellen zerstört werden können und die Lebensmittel somit auch ihre Nahrhaftigkeit verlieren.

Also, Hauptproblem beim langsamen Einfrieren mit dem Gefrierschrank ist, dass sich die Konsistenz und der Geschmack sowie die Nährstoffe negativ verändern können. Das beste Verfahren beim Einfrieren ist das Schockfrosten. Beim Schockfrosten werden Lebensmittel bei -30°C eingefroren, so bildet sich eine dünne Eisschicht um die Lebensmittel. Somit wird gewährleistet, dass keine Flüssigkeiten bzw. Nährstoffe entweichen können.

Energieeffizienz

EnergielabelWenn du dich jetzt für eine Größe entschieden hast, dann solltest du als nächstes unbedingt auf die Energieeffizienz achten. Der Kauf eines neuen Gerätes ist in jedem Fall empfehlenswert. Ältere Geräte haben oft eine schlechtere Energieeffizienz. Diese wird in Klassen von G bis A angegeben. Wobei A+++ die beste Energieeffizienzklasse ist. Es kann zu einer bösen Überraschung kommen, wenn der neue Gefrierschrank keine gute Klasse hat, denn damit steigt der Stromverbrauch. Eine eventuelle Nachzahlung bei deinem Stromanbieter kann fällig werden. Ein guter Richtwert ist die kWh pro Jahr Angabe auf dem Energielabel. Diese gibt zuverlässig den Verbrauch an, so weißt du was auf dich zukommt.

Wie funktioniert die No-Frost-Technik?

Die No-Frost Technik, früher wurde sie eher selten verbaut, da die zusätzlich benötigte Energie das Gerät ineffizient machte. Erstmals wurde diese Technologie von Bosch entwickelt und eingesetzt. Das Prinzip das der No-Frost-Technik zugrunde liegt ist relativ simpel: Sie reduziert die Luftfeuchtigkeit im Gefrierraum. Bei einem Gefrierschrank ohne No-Frost bildet sich beim Hineinlegen des Gefriergutes recht schnell Reif an der Außenseite der Lebensmittel. Das Eis entsteht dann nicht nur am Gefriergut, sondern auch an den Innenwänden des Gefrierschranks. Die damalige Ineffizienz konnte durch eine Steigerung des Wirkungsgrades der No-Frost-Technik wettgemacht werden. Die Geräte liegen mittlerweile mit normalen Gefrierschränken gleichauf.

Vor allem dadurch, dass sich kein Eis an den Kühllamellen bildet, muss weniger gekühlt werden. Bei No-Frost Geräten sind die Kühllamellen in einem abgetrennten Bereich angebracht. Die kalte Luft wird per Ventilator in den Kühlraum geblasen. Diese kalte Luft kann Konstruktionsbedingt durch alle Fächer zirkulieren, sodass alle Fächer gleichsam gekühlt werden. Eine ähnliche Funktion lässt sich auch bei einem Herd mit Umluftfunktion finden. Kalte Luft kann bekanntlich weniger Feuchtigkeit aufnehmen, sodass die Feuchtigkeit die im Gefrierschrank vorzufinden ist, als Reif an den Kühllamellen niedergeht. In bestimmten Zeitintervallen beginnt dann eine Heizung damit die Kühllamellen abzutauen. Das abgetaute Wasser wird in einer Rinne gesammelt und fließt in einen Verdunstungsbehälter. Die No-Frost-Technik erspart dir also viel Arbeit und Frust beim Abtauen. Im Preis unterscheiden sich No-Frost Geräte kaum noch zu herkömmlichen Gefrierschränken.

Was ist eigentlich Superfrost?

Ein weiterer Vorteil, der oft mit modernen Gefrierschränken mit No-Frost-Funktion einhergeht, ist die Schnellgefrierfunktion. Oft findet man auf einem Gefrierschrank auch die Aufschrift Superfrost. Nutzt man diese Funktion, wird die Kühlleistung gesteigert, sodass entweder schneller eingefroren oder eine größere Menge tiefgekühlt werden kann. Die Temperatur bei einem Gefrierschrank mit Superfrost-Funktion sinkt dabei weit unter -18°C. Das bedeutet allerdings auch einen höheren Stromverbrauch und das der Kompressor häufiger anspringt bzw. länger läuft. Damit die Superfrost-Funktion nicht durchgängig läuft, schalten moderne Gefrierschränke diese automatisch nach 72 Stunden ab.

Gebrauchsvolumen

Das Gebrauchsvolumen gibt das Volumen an, das tatsächlich für Gefriergut genutzt werden kann und ist oftmals deutlich geringer als das angegebene Nutzvolumen.

Andere Bauformen - Die Gefriertruhe

Es existieren nicht nur Gefrierschränke sondern auch noch andere Bauformen. Eine weitverbreitete ist die Gefriertruhe. Sie kann ein enormes Volumen haben aber eben genauso viel einfrieren. Leider gibt es bedingt durch die Bauart noch keine No-Frost-Funktion für Gefriertruhen.

Eiswürfel

Gefrierschränke Test bei Stiftung Warentest

Erst am 31.07.2017 nahm sich die Stiftung Warentest dem Thema Gefrierschrank und Gefriertruhe an. Hierzu wurden 68 Geräte auf Herz und Nieren überprüft. Hierbei schnitten 7 Gefrierschränke besser als 3.0 ab. Interessant war auch die Erkenntnis, dass der Stromverbrauch auf 15 Jahre hochgerechnet die Anschaffungskosten der meisten Geräte übersteigt. Wichtig ist auch eine Warnung, wenn der Strom ausfällt. Diese haben jedoch nicht alle Geräte verbaut. 

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