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Wir haben Kundenbewertungen zu 127 Gasgrills ausgewertet: Das sind die Besten

Gasgrill Kaufberater

Gasgrill – für Hobby-Grillmeister und Brutzel-Profis

Heute wird gegrillt - mit dem GasgrillTolles Wetter! Lass uns doch heute Abend gemeinsam grillen. Eine wunderbare Idee – und das nicht nur in den Sommermonaten. Denn echte Grillfans grillen das ganze Jahr. Da sind sie sich einig, uneins sind sie sich dagegen häufig bei der Wahl des „richtigen“ Grills. Soll es nun der Gasgrill oder der Holzkohlegrill sein. Die Einen lieben den urig, rauchigen Geruch des Kohlegrills und sind felsenfest davon überzeugt: Nur auf Kohle wird die Wurst so richtig lecker. Die anderen halten dagegen: Nur mit einem Gasgrill könne man selbst ein dickes Stück Fleisch punktgenau grillen, kein anderer Grill bekommt das so gut hin wie er.
Darüber könnte endlos philosophiert werden, aber wir konzentrieren uns auf die Fakten. In unserer Gasgrill Kaufberatung nehmen wir den Gasgrill unter die Lupe und versuchen herauszufinden, worin die Faszination Gasgrill wirklich besteht.

Vom offenen Feuer zum Gasgrill

Prinzip des Grillens geht zurück bis in die Steinzeit. Bereits zu dieser Zeit hielten die Menschen ihre Nahrung an Spießen über offenes Feuer. Schnell war klar, gegarte Nahrung ist einfach bekömmlicher als Rohkost.
Auf dem amerikanischen Kontinent, vor allem in Südamerika hat das Grillen eine besonders lange Tradition - in den USA entfachte in den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts ein regelrechter Grillboom. Als das Grillen dann nach dem 2. Weltkrieg auch nach Deutschland kam, entwickelte es sich auch hier schnell zum Massenphänomen. Campen in Kombination mit Grillen war von diesem Zeitpunkt an untrennbar miteinander verbunden. Sogenannte “Gaskoffer” waren im Wohnwagen einfach unterzubringen und zu transportieren. Auch um den Kugelgrill entstand ein regelrechter Hype.
Heutzutage sind Gasgrills vom Markt gar nicht mehr wegzudenken, Gasgrill-Hersteller wie Weber, Landmann und Outdoorchef den meisten bekannt. Passionierten Grillern sind sicherlich auch Gasgrills von Tepro, Enders, Campingaz, Barbecook oder der Broil King ein Begriff.

Gasgrill – der Meister der Vielfalt

Wer kulinarisch gerne viel ausprobiert, wird die Eigenschaften eines Gasgrills lieben. Hier gelingt neben den verschiedensten Fleischgerichten natürlich auch Vegetarisches. Vom dicken, saftigen Steak über das Brathähnchen mit knusprig brauner Haut bis hin zu knackigem Gemüse oder veganer Wurst - all das brutzelt auf einem Gasgrill mit Leichtigkeit. Was in einer Küche zubereitet werden kann, das bereitest du problemlos auch auf einem gasbetriebenen Grill zu: schmoren, braten, rösten und backen – alles ist möglich.

Wie funktioniert ein Gasgrill

Einschalten, Grillgut drauf und kurze Zeit später kann die Grillparty steigen. So einfach wie sich ein Gasgrill in der Regel bedienen lässt, so einfach ist auch seine Funktionsweise.
Ein Gasgrill wird mit Flüssiggas, in der Regel Propan oder Butan, betrieben. Propan ist bis etwa -30°C brennbar, bei Butan hingegen ist um die 0°C Schluss. Gasflaschen erhältst du mit 5 und 11 kg Gewicht in Baumärkten, an Tankstellen und in Läden mit Campingzubehör. Das Behältnis findet zumeist im unteren Bereich des Grills seinen Platz und wird über ein Schlauchsystem mit den Brennern verbunden. Aus einem mit Löchern versehenen Rohrsystem strömt in der Regel das Gas. Die beim Entzünden entstehende Flamme erhitzt das Grillgut. Manche Gasgrills sind mit einer Lavasteinfüllung ausgestattet, die die Hitze speichern und auch nach dem Abschalten noch an das Grillgut Wärme abgeben. Über einen Gasmengenregler kannst du die Temperatur regeln. Unterhalb der Brenner verfügt der Grill über eine Tropfschale, die das Fett des Grillguts auffängt und nach dem Grillen entfernt und gereinigt werden kann.

Droht beim Grillen mit Gas eine Gefahr?

Zucchinis auf einem GasgrillDie Verbindung von Feuer und Gas vermittelt bei dir vielleicht ein Gefühl von Gefahr. Doch keine Sorge, bei sachgemäßem Umgang kann in der Regel nichts passieren. Außerdem muss jeder Gasgrill beim TÜV verschiedene Tests durchlaufen. Droht bei der Nutzung eine Gefahr, kommt der Grill gar nicht erst auf den Markt. Achte daher also immer auf ein TÜV-Siegel. Auch auf ein GS-Zeichen (Geprüfte Sicherheit), ein in Europa gesetzlich geregeltes Prüfzeichen für Produktsicherheit, solltest du achten. Besitzt dein Gasgrill noch ein DVGW-Zeichen, wurden Gaskomponenten vom Deutschen Gas- und Wasserverband geprüft.
Um auf eventuelle Sicherheitsrisiken aufmerksam zu werden, solltest du vor der ersten Benutzung immer die Gebrauchsanweisung studieren. Die Gasschläuche sind regelmäßig auf Risse und poröse Stellen zu untersuchen.
Dass bei einem Leck zu viel Gas aus der Flasche strömt, können spezielle Sicherheitsventile verhindern, die vielfach nicht zur Standardausstattung gehören und nachgerüstet werden müssten. Auch einen Überdruckregler oder eine Schlauchbruchsicherung kannst du bei Belieben nachrüsten. Auch sie sollen das Austreten von zuviel Gas verhindern.

Tritt der “worst case” ein und es kommt zu einem Brand, sollte immer erst der Gashahn abgedreht und dem Brand so die Grundlage entzogen werden. Da die Gasflasche nicht explodieren kann, besteht keine Explosionsgefahr. Kommt es dennoch zum Brand, sollte niemals mit Wasser gelöscht werden, da das die Situation verschlimmern würde. Sogenannte Fettbrandlöscher sind in diesem Fall die richtige Wahl.

Tipp: Gasflaschen sollten immer aufrecht und an einem gut belüfteten Ort gelagert werden. Hohe Temperaturen und direkte Sonneneinstrahlung sind in jedem Fall zu vermeiden. Auch der Keller ist kein geeigneter Lagerplatz. Bei einem Leck kann Gas ausströmen und zu Explosionen und Erstickungen führen. Der perfekte Ort für die für die Lagerung von Gasflaschen sind ein Schuppen oder ein Platz hinter einer Garage.

Holzkohlegrill versus Gasgrill - Welcher Grill darf's sein?

Der Eine punktet mit leckerem Grillaroma, beim Anderen ist die Temperatur leichter zu regulieren. Die Unterschiede sind groß und doch haben Gas- und Holzkohlegrill eines gemeinsam: Das Grillgut soll schmecken! Worin die Unterschiede genau liegen, das erfährst du hier:  

  • Bedienbarkeit: Dass ein Gasgrill ein wahrer Meister der Vielfalt ist, liegt vor allem daran, dass die Temperatur leicht zu steuern ist und dann auch konstant gehalten werden kann. Zudem ist ein Gasgrill binnen kürzester Zeit (ca.15 Minuten) auf Betriebstemperatur. Langes Anheizen wie bei einem Kohlegrill kannst du getrost vergessen. Einfach die Gaszufuhr öffnen und Anzünder betätigen – fertig. Die Flamme brennt und innerhalb weniger Minuten kann es losgehen. Auch die Rauchentwicklung beim Gasgrill ist deutlich geringer als die beim Kohlegrill. Was  vor allem die Nachbarn freuen wird - es sei denn, du lädst sie zum Grillabend gleich mit ein.

  • Sicherheit: Auch in Sachen Sicherheit hat der Gasgrill dem Kohlegrill einiges voraus. Das macht ihn vor allem bei Familien mit kleinen Kindern oder auch Tierbesitzern sehr beliebt. Weder herumfliegende Asche oder Funken, noch herunterfallende glühende Kohlestückchen können das Grillerlebnis trüben. Aber Achtung, auch der Gasgrill benötigt seine Abkühlzeit!

  • Steaks kommen auf den GasgrillGesundheit: Gewiss hast du schon davon gehört, dass sich beim Grillen gesundheitsschädliche oder gar krebserregende Stoffe auf dem Grillgut absetzen können. Grund dafür ist das aus dem Grillgut auf die Kohle tropfende Fett, das auf der Kohle verbrennt. Der sich dabei entwickelnde Rauch enthält gesundheitsgefährdende Stoffe, die sich zusammen mit dem Rauch wieder auf dem Grillgut absetzen. Bei einem Gasgrill, der in der Regel mit einem Fett-Auffang-Behälter ausgestattet ist, passiert das nicht.

  • Preis: Wie wir bereits wissen, kann der Gasgrill nahezu alles. Im Prinzip also eine mobile Mini-Küche, die mit vielen technischen Raffinessen ausgestattet ist. All das hat aber auch seinen Preis. Während Holzkohlegrills schon ab 10€ zu haben sind, beginnt das Preissegment für Gasgrills bei etwa 100€.

  • Gewicht: Beim Gewicht und der damit verbundenen Mobilität hat der Holzkohlegrill klare Vorteile. Mit max. 10 kg sind sie gegenüber den Gasgrills richtige Leichtgewichte, die mit durchschnittlich 25 kg daher kommen und bis zu 50 kg und mehr wiegen können. Da die meisten Gasgrills jedoch mit Rollen versehen sind, ist ein Transport dennoch möglich.

  • Zubehör: Während der Holzkohlegrill zumeist nur mit einer Grillfläche ausgestattet ist, kann der Gasgrill mit weiteren Extras punkten. Dazu zählt in vielen Fällen die seitliche Kochstelle (Seitenkocher). Auf der zusätzlichen Kochplatte können Saucen und andere Speisen zubereitet und erhitzt werden. Auch auf die vielen Ablageflächen musst du beim Gasgrill selten verzichten. Einfach Seitenkocher verschließen und schon steht dir eine weitere Ablagefläche zur Verfügung.  

Tipp: Liebhaber von rauchigen Aromen müssen darauf übrigens auch beim Gasgrill nicht verzichten. Mit Hilfe einer Smoke-Box und durch den Zusatz von Holzchips erhält das Grillgut auch im Gasgrill ein feines rauchiges Aroma. Je nach Holzart kannst du das Aroma verändern und so mit verschiedensten Geschmäckern experimentieren.

Alle Vorteile eines Gasgrills im kurzen Faktencheck:

  • schmoren, backen, rösten, braten und grillen
  • Temperatur individuell zu steuern
  • leichte Handhabung
  • schnelles Anheizen
  • geringe Rauchentwicklung
  • keine Entstehung krebserregender Stoffe
  • keine herumfliegenden Funken
  • keine heißen Kohlestückchen, die herunterfallen könnten

Was du beim Gasgrill-Kauf beachten solltest

Die Entscheidung ist gefallen: Ein Gasgrill soll es sein. Einen guten Gasgrill erhältst du bereits ab einem Anschaffungswert von rund 100 Euro. Hochwertige Modelle können bisweilen auch bis zu 1.500 Euro kosten. Was du bei der Anschaffung alles im Blick haben solltest, damit sich der Griff in die Geldbörse auch wirklich lohnt, haben wir hier für dich übersichtlich zusammengestellt.

Größe & Form

großer Gasgrill auf einer TerasseDie Konstruktion von Gasgrills ist nahezu identisch. Der komplette Grill steht in der Regel auf Rollen. Es gibt aber auch schon Tischgrills, die mit Gas funktionieren. Unter dem Grill befindet sich ein Schrank, in dem sich die Gasflasche unterbringen lässt. Darüber befindet sich der eigentliche Grill mit Rost und Deckel. Manche Modelle besitzen eine zusätzliche seitliche Ablage für Grillgut, Gewürze oder die Grillzange.

Wie groß dein neuer Grill sein soll, ist also ganz davon abhängig für wieviel Gäste du in der Regel grillst. Unsere Empfehlung: Lieber zu einem größeren Modell greifen, denn dann können gerne auch mal etwas mehr Partygäste eingeladen werden. Bei den meisten Gasgrills lassen sich zudem die Brenner einzeln anschalten, was bedeutet, dass auch mal schnell Grillgut für ein/zwei Personen auf den Grill kann, ohne dass du den kompletten Grill befeuern musst.
Wichtig ist natürlich auch, die zur Verfügung stehende Stellfläche zu beachten. So eignet sich beispielsweise für einen durchschnittlich großen Balkon eher der kleine Grill mit einer Grillrostfläche von rund 1.000 cm² bzw. 50 x 20 cm, mit dem etwa 2 - 4 Personen gleichzeitig mit Würstchen, Gemüse oder Fleisch versorgt werden können. Ein großer Grill bietet dir dagegen gut und gerne auch mal einen Rost mit einer doppelt so großen Fläche.

Es gibt runde und eckige Modelle des Gasgrills. Möchtest du deinen Gasgrill auch zum Garen (beispielsweise von Roastbeef) des Grillguts nutzen, dann empfiehlt sich die Auswahl eines eckigen Modells, denn nur bei ihnen erlaubt es die Konstruktion, dass eine seitliche Flamme integriert wird. Bei einem runden Gasgrill ist das nicht möglich.

Brenner

Die Leistung des Grills sollte sich immer nach deinem Bedarf richten. Für wieviele Personen wird gegrillt und wie groß soll daher die Grillfläche sein, was kommt auf den Grill und was darf der neue Gasgrill kosten? All diese Fragen solltest du dir beim Kauf deines neuen Gasgrills stellen. Kleinere Gasgrills besitzen in der Regel eine Leistung zwischen 2 und 4 Kilowatt (kW), bei größeren Grills sind es etwa 13-16 kW. Ein kleiner Gasgrill sollte dann genügen, wenn du nur für wenige Personen und eher selten grillst. 2-4 kW und drei Brenner reichen in diesem Fall aus. 4 Brenner und Grills ab 10 kW bieten sich an, wenn du regelmäßig Grillpartys mit vielen Gästen veranstaltest. Wie schon erwähnt, lassen sich bei vielen Gasgrills die Brenner auch einzeln an- und individuell zuschalten, damit nicht immer die gesamte Grillfläche befeuert werden muss. 
Einige Gasgrills, darunter vor allem Gasgrills von Weber, besitzen mittlerweile auch Infrarotbrenner. Beim Hozkohlegrill geben die Briketts Infrarotenergie an das Fleisch ab. Beim Gasgrill sorgt ein Infrarotbrenner dafür, dass vor allem Grillfleisch nicht austrocknet und schön saftig bleibt.

Neben der Anzahl der Brenner gilt es also gleichfalls auch auf die Leistung (Kilowatt / kW) derselben zu achten. Du kannst von folgender Grundregel ausgehen: Je mehr Leistung dein favorisierter Grill besitzt, desto schneller lässt er sich aufheizen.

Grilltipp: Verfügt dein Gasgrill über eine geschlossene Abdeck-Haube, dann gibt es bei der Zubereitung des Grillgutes zwei mögliche Gar-Methoden, das direkte und das indirekte Grillen. Direktes Grillen bedeutet, die vom Grill erzeugte hohe Hitze wird ohne Umwege direkt von unten auf das Grillgut übertragen. Möchtest du mit deinem Gasgrill auch mittels indirekter Hitze grillen, kochen und garen, dann solltest du darauf achten, dass er neben einem Gasbrenner in der Mitte auch über seitliche Gasbrenner verfügt. Dafür wird das Grillgut in die Mitte gelegt, der Deckel geschlossen und nur die beiden äußeren Brenner entzündet. Durch die indirekte Garung wird das Fleisch wunderbar zart, während das direkte Grillen dem gut gegarten Grillgut zum Abschluss noch schnell eine schöne, knusprige Kruste verpasst.

Gewicht

Ein besonderes Augenmerk hingegen solltest du auf das Gewicht deines neuen Gasgrills richten, denn da fallen die Unterschiede doch recht groß aus. Als Richtwert kannst du dich in etwa auf 25 kg einstellen (inklusive Gasflaschen). Natürlich spielt dabei auch eine große Rolle, wie viele Gasflaschen im unteren Bereich untergebracht sind. Es gibt Modelle mit nur einer, aber auch welche mit bis zu drei Gasflaschen. Die Formel dazu lautet: Je weniger Flaschen und technische Ausstattung dein neuer Gasgrill besitzt, desto leichter ist er.

Gehäuse & Rost

Wie für alle anderen Grills gilt auch beim Gasgrill: Achte vorrangig auf das Material, aus dem der Grillrost hergestellt ist. Angeboten werden Modelle mit Grillrosten aus Emaille, Gusseisen, verchromtem Metall oder Edelstahl. Wobei Grillroste aus rostfreiem Edelstahl absolut zu empfehlen sind. Edelstahl rostet in der Regel nicht und ist darüber hinaus leicht zu reinigen. Guss oder Emaille haben dagegen den Vorteil, dass diese Materialien Hitze speichern und diese auch gleichmäßig wieder abgeben.
Neben dem Rost sollte auch das Gehäuse des Grills von guter Qualität sein. Ist der Grill aus rostfreiem Edelstahl, dann wirst du lange Freude an deinem Grill haben.

Wenn du diese Kriterien beherzigst, dann bist du auf dem Weg zu deinem neuen Gasgrill bereits ein gutes Stück vorangekommen. Die Stiftung Warentest hat einen Gasgrill Test durchgeführt. Dieser ist von 2014 und hilft dir bestimmt bei der Wahl deines persönliches Gasgrill-Testsiegers.

Weitere Tipps und Tricks zum Thema Gasgrill bekommst du im folgenden Video!

Wichtig ist es zu wissen, was dein Grill so alles können und mitbringen soll. Und das Allerwichtigste ist, dass du Freude am Grillen hast. Also, egal für welchen Grill du dich auch immer entscheidest, hier findest du bestimmt deinen persönlichen Gasgrill-Testsieger! Für den passionierten Grillprofi haben wir auch weitere Produkte aus der Themenwelt Grill vergleichen. Schau doch einfach mal bei unseren Kaufberatungen zu Grillthermometer und Grillschale vorbei!

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