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Espressomaschine

Wir haben Kundenbewertungen zu 105 Espressomaschinen ausgewertet: Das sind die Besten

Espressomaschine Kaufberater
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Anna-Lena
Anna-Lena

Espressomaschine - Der kleine Schwarze für Zwischendurch

Die einen lieben ihn, die anderen können gut auf ihn verzichten - der Espresso. Gerade nach dem Essen ist der kleine, starke, schwarze Kaffee für viele ein Muss. Wer nicht nur im Restaurant oder in der Stadt in den Genuss kommen möchte, kommt an der Anschaffung einer Espressomaschine nicht vorbei. Welche Siebträgermaschine sich für deine Ansprüche eignet, findest du in unserer Espressomaschine Kaufberatung heraus.

Wie viel Bar braucht eine Espressomaschine?

Der minimale Wert sollte bei 9 bar liegen. Dafür wird meist eine Wattzahl von 1350 W benötigt. Ein höherer Pumpendruck von bis zu 15 bar kann jedoch auch nicht schaden und steht meist für ein hochwertigeres Produkt. Die Produkte aus unserem Espressomaschinen-Vergleich haben durchweg 15 bar. Der in der Brühkammer herrschende Druck entscheidet über das Aroma und den Geschmack des Kaffees.

Wie funktioniert eine Espressomaschine?

EspressomaschineDie gemahlenen Kaffeebohnen werden in einen Siebträger (ein schweres, längliches Handstück mit einem Sieb und einem Ausfluss darunter) gefüllt. Danach wird das fein gemahlene Pulver mit einem Tamper festgedrückt. Dieser sieht aus wie ein Stempel und ist manchmal auch an der Kaffeemühle angebracht. Der Tamper dient zum Verdichten des Kaffeepulvers (bzw. Kaffeemehls) und ist daher zur Herstellung des optimalen Espressos unerlässlich.
Der Boiler im Inneren der Maschine sollte so beschaffen sein, dass er temperaturbeständig ist. Dies ist nämlich eine Grundvoraussetzung für guten Espresso. Kolbenkaffeemaschinen hingegen sind mit einer manuellen Brühgruppe ausgestattet. Sie funktionieren ebenfalls über einen Siebträger, der Espresso fließt aber erst nach dem Herunterdrücken des Hebels durch den Siebträger.

Einkreis- oder Zweikreissystem?

Zudem musst du dich zwischen einem Einkreis- und Zweikreissystem entscheiden. Der Unterschied liegt darin, dass du bei einem Einkreiser, wie der Name schon sagt, dir nur eine Einheit zur Verfügung steht, mit der du entweder Dampf oder Kaffee herstellen kannst. Beides gleichzeitig funktioniert bei diesen Geräten nicht. Daher eignen sie sich besonders für ausschließliche Espressotrinker. Diese Maschinen haben ein kleinen Boiler, der die Dampflanze und den Siebträger direkt speist.
Bei einem Zweikreiser verfügt die Espressomaschine über einen Wärmetauscher. Der größere Boiler wird in diesem Fall zur Dampfentnahme und zum Erhitzen des Wassers für den Wärmetauscher verwendet. In diesem Verfahren wird Frischwasser für die Kaffeezubereitung verwendet. Durch die zwei Kreisläufe kann gleichzeitig Dampf und heißes Wasser hergestellt werden.

Für wen eignet sich eine Espressomaschine?

Mann trinkt EspressoEine Kaffeemaschine haben viele Zuhause, manche schwören auch auf einen Kaffeevollautomaten, welcher die gängigsten Heißgetränke wie Kaffee, Espresso, Cappuccino, Tee und Co. in einem Gerät vereint. Wenn du jedoch ein Espresso-Liebhaber bist, wird dir der 25 ml “große” Kaffeegenuss aus einem herkömmlichen Vollautomaten geschmacklich vielleicht nicht genügen.

Du magst es traditionell? Dann muss es natürlich eine italienische Espressomaschine sein. Mit dieser kannst du besonders gut verschiedene Einstellungen ausprobieren. Der Mahlgrad lässt sich bei einer Espressomaschine mit Mahlwerk oftmals verstellen. Auch die Kaffeeart, die Wassermenge und Brühtemperatur können mit einer manuellen Espressomaschine auf dich persönlich abgestimmt werden - etwas Übung vorausgesetzt. Um den nötigen Brühdruck zu erzeugen, muss hier ein Handhebel betätigt werden. Wenn du gerne zum Kaffee-Profi werden willst, legen wir dir einen Barista-Kurs ans Herz.

Tipp: Die Espressotasse sollte vor dem Einfüllen des heißen Getränkes immer vorgewärmt werden. Entweder verfügt dein Espressomaschine Testsieger über eine Tassenvorwärmfunktion oder du kannst die Kaffeetasse selbst kurz mit heißem Wasser anwärmen.

Espresso Vollautomat vs. Espresso Kaffeemaschine

Was ist die beste Espressomaschine?

Hierbei handelt es sich um eine Frage, die schwer zu beantworten ist. Denn die Kaufentscheidung hängt von mehreren Faktoren ab. Im Nachfolgenden wollen dir trotzdem Vor- und Nachteile der Maschinenarten näherbringen.

Typ

Espresso Vollautomat

Espresso Siebträgermaschine

Vorteile

  • oftmals vollautomatische Reinigung
  • für größere Familien geeignet
  • vollautomatische Bedienung
  • Display zur besseren Programmwahl
  • günstiger in der Anschaffung
  • Spezialisierung auf Espresso
  • gewisses Feeling bei der Zubereitung
  • auch für einen Singlehaushalt geeignet
  • optisch ansprechender
  • individuelle Einstellungen möglich

Nachteile

  • teurer, bietet dafür aber mehr Auswahl an Getränken
  • bei nicht automatischer Reinigung gestaltet sich diese sehr zeitintensiv
  • nicht immer mit Mahlwerk ausgestattet (evtl. Kaffeemühle notwendig)
  • reinigungsintensiv
  • Milchgetränke erfordern mehr Aufwand und Arbeitsschritte

Hinweis: Kleine Espressokocher gibt es auch für den Herd. Diese stellen jedoch lediglich einen Mokka her, also einen Espresso ohne Crema. Sie sind eine wesentlich günstigere Alternative.

Was muss ich beim Kauf einer Espressomaschine beachten?

EspressobohnenHier noch einmal die wichtigsten Kaufkriterien detailliert ausgeführt:

Preisliche Unterschiede je nach Ausstattung

Bei Vollautomaten liegt der Preis in der Regel höher, weil vollautomatisch mehrere Getränke zubereitet werden können. Eine Siebträger Espressomaschine kommt da schon deutlich günstiger daher. Maschinen für den Hausgebrauch bekommt man schon für 100-200€. Je nach Ausstattung und Design kann der Preis aber auch höher ausfallen.
Achtung: In der Gastronomie können die Anschaffungskosten schonmal schnell in den vier- bis fünfstelligen Bereich hochschnellen.

Reinigung - wer seine Espressomaschine liebt, der schrubbt

Auch hier musst du bei den Vollautomaten selten selbst Hand anlegen. Die Reinigung wird von dem Gerät übernommen. Die Ablaufschublade und der Auffangbehälter für das gebrauchte Kaffeepulver müssen jedoch noch manuell geleert werden. Die manuellen Espressomaschinen hingegen brauchen mehr Aufmerksamkeit bei der Reinigung. Die Siebträger sollten am Ende des Tages gut ausgewaschen werden. Auch die Milchschaumdüse bedarf gesonderter Pflege. Beim Komprimieren des Kaffeemehls kann auch schon mal etwas daneben gehen. Hier solltest du immer ein Lappen zur Hand haben. Wichtig ist, dass die Teile einfach zu erreichen und reinigen sind. Damit du am Ende des Tages nicht noch viel Zeit mit Putzen verbringen musst.

Worauf kommt es beim Geschmack an?

Sowohl der Espresso aus dem Vollautomaten, als auch der Kaffee aus der Siebträgermaschine versprechen exzellenten Geschmack. Die manuelle Maschine hat jedoch den Vorteil des gewissen Feelings bei der Zubereitung. Zum perfekten Geschmack gehört aber noch mehr: Die Auswahl der Kaffeebohnen, der Brühdruck, Mahlgrad sowie die Brühtemperatur sind genauso entscheidend.

Welcher Espresso Kaffee letztendlich in die Maschine wandert, ist und bleibt Geschmackssache. Es gibt sowohl stärkere als auch milde und bekömmliche Kaffeesorten. Da heißt es durchprobieren! Eine gute Beratung für deinen ganz persönlichen Kaffee  bekommst du in einer professionellen Kaffeerösterei. Dort findest du neben ausgewählten Espressosorten auch frische Kaffeebohnen für deinen Filterkaffee.

Handling - auf schnellem Wege zum Espresso

Beim Vollautomaten passiert alles auf Knopfdruck und du musst dir die Hände nicht schmutzig machen. Für die Herstellung eines Cappuccinos mit einer Espressomaschine ist mehr Aufwand nötig. Der Milchschaum muss mit der “Dampflanze” selbst aufgeschäumt werden. Auch das Mahlen des Espressopulvers und Komprimieren desselbigen bedarf etwas Übung durch Ausprobieren. Der Siebträger darf nämlich nicht zu voll gemacht werden. Zudem sollte die Bedienung der Maschine einfach und die Aufheizzeit kurz sein.

Mahlwerk - integriert oder manuell?

Espresso Der Vollautomat hat dieses schon direkt mit an Bord. Dasselbe gilt für einige elektrische Espressomaschinen. Andernfalls musst du noch ein zusätzliches Mahlwerk kaufen. Beim Kauf des Mahlwerks solltest du übrigens nicht sparen! Denn was bringt dir eine teure Espressomaschine, wenn der Kaffee unzureichend gemahlen ist? Alternativ kannst du selbstverständlich auch bereits gemahlenes Espressopulver kaufen oder dieses mit einer elektrischen Kaffeemühle selber mahlen.

Fazit

Sowohl ein Vollautomat als auch eine Siebträgermaschine erfüllen in den meisten Fällen die hohen Ansprüche ihrer Käufer. Beide sind aber recht pflegeintensiv und müssen täglich gereinigt werden, um eine reibungslose und hygienische Nutzung zu gewährleisten.
Die Investition in einen Vollautomaten lohnt sich jedoch eher für größere Familien. Eine Espressomaschine als Siebträger reicht hingegen auch schon für eine Person.

Auch Kapselmaschinen oder Kaffeepadmaschinen bereiten mit einem hohen Pumpendruck schnell einen Espresso zu. Ob dieser jedoch geschmacklich mit dem einer speziellen Espressomaschine mit Bohnenkaffee mithalten kann, ist selbstverständlich Geschmackssache. Im Gegensatz zu den umwelttechnisch eher bedenklichen Kaffeekapseln sind die Kaffeepads allerdings kompostierbar.

Espressomaschine - FAQ

Hier beantworten wir dir die wichtigsten Fragen zum Thema Espressomaschine.

Wer hat die Espressomaschine erfunden?

Retro-EspressomaschineErste Versuche eine Espressomaschine herzustellen, gab es schon lange bevor das erste Patent 1884 von Angelo Moriondo angemeldet wurde. Er gilt als der Erfinder der Espressomaschine - auch wenn sein Patentgesuch nicht bewilligt wurde. 1855 wurde bereits die erste Espressomaschine von Luigi Bezzera vorgestellt. Diese ging 1901 in Produktion und wurde von da an stetig weiterentwickelt.

Wo kann ich eine Espressomaschine kaufen?

Ob du deine Espressomaschine lieber im Internet kaufen möchtest oder auf eine persönliche Beratung im Fachgeschäft Wert legst, bleibt ganz alleine dir überlassen. Beachte jedoch, dass im Internet oftmals besonders gute Schnäppchen, aber auch potenzielle Fehlkäufe warten. Unser Espressomaschinen-Vergleich greift dir dabei unter die Arme. Er prüft Top-Modelle auf Herz und Nieren und stellt dir für eine einfache Vergleichbarkeit die wichtigsten Infos zur Verfügung.

Wie reinige ich eine Espressomaschine?

Wenn der Espressoautomat über eine Milchaufschäumdüse verfügt, ist eine Reinigung nach jeder Nutzung vorzunehmen. Das verhindert eine Verkeimung des Systems. Dazu sollte die Dampfdüse abgewischt und mit heißem Wasserdampf durchgespült werden. Die Auffangschale und alles, was abmontiert werden kann, solltest du täglich ausbauen und säubern. Dazu zählt auch die Tassenablage und der Siebträger. Achte darauf, ob Bauteile, im Besonderen die aus Kunststoff, in den Geschirrspüler dürfen.

Wie kann ich meine Espressomaschine entkalken?

Die Entkalkung deiner Espressomaschine ist zum Glück erst ab einer ungefähren Tassenanzahl von ca. 2.500 notwendig. Dies variiert jedoch von Maschine zu Maschine. Bei hartem Wasser muss die Espressomaschine entsprechend öfter entkalkt werden. Über die vorhandene Wasserhärte in deinem Wohngebiet kannst du dich im Netz informieren. Vollautomaten haben oft eine Entkalkungsanzeige, Siebträger Espressomaschinen leider nicht immer. Sowohl den Vorgang der Reinigung, als auch der Entkalkung ist von der Maschine abhängig. Daher entnehme bitte die Vorgehensweise der Bedienungsanleitung.

Was bedeutet PID bei einer Espressomaschine?

PID steht für proportional-integral-derivative und bezeichnet einen Reglertyp, der für die Brühtemperatur zuständig ist. Dieser Regler wird vor allem in Dualboilermaschinen verbaut.

Kaffeetasse und Kaffeebohnen

Welche Nutzungsdauer hat eine Espressomaschine?

Du möchtest kalkulieren, ob sich die Investition in eine kostspielige Espressomaschine fürs Büro lohnt? Dann informiere dich am besten über die durchschnittliche Nutzungsdauer einer Kaffeemaschine. Diese liegt im Schnitt bei 5 Jahren. Da es aber auch auf die Nutzungshäufigkeit und Pflege ankommt, ist dies nur als grobe Richtlinie zu betrachten.

Wer repariert Espressomaschinen?

Wenn die Siebträgermaschine oder der Vollautomat einmal den Geist aufgibt, solltest du lieber den Kundendienst des Herstellers kommen lassen. Denn je nach Defekt kann man durch eigene Reparaturversuche mehr kaputt als gut machen.

Hersteller von Espressomaschinen

zwei Gläser mit EspressoGute Espressomaschinen gibt es z.B. von Quickmill. Die Modellreihe Bezzera zeichnet sich durch seine klassische Siebträger-Technik aus. Die Espresso Bohnen können in einer separaten elektrischen Espressomühle auf den gewünschten Mahlgrad zerkleinert werden. Bei Profi-Espressomaschinen (sogenannten Barista Espressomaschinen) kommt als Gehäusematerial oft nur Edelstahl in Frage. Dieses Material lässt die Maschinen besonders schick aussehen und erleichtert die Pflege.
Bei der De’Longhi ECOV (310 oder 311) handelt es sich um eine traditionelle Espressomaschine im Retro-Design. Der Wassertank ist abnehmbar und die De’Longhi Kaffeemaschine verfügt über eine Abschaltautomatik. Mit 900 W und 15 bar Pumpendruck kommt dieser Espressoautomat sehr souverän daher.

Eine italienische Espressomaschine erhältst du von der Marke Rancilio z.B. mit der Modellreihe Silvia. Krups Espressomaschinen als Vollautomat oder Kapselmaschine zeichnen sich ebenfalls durch guten Geschmack aus. Auch Lavazza ist auf den Zug der Kapselmaschinen aufgesprungen. Wer etwas mehr ausgeben möchte, der sollte über eine ECM Espressomaschine nachdenken. Diese ist handgefertigt und kostet je nach Modell zwischen 700 und 4.300€.
Wer eine preiswerte und gute Espressomaschine sucht, wird bei den Siebträgermaschinen von Saeco fündig. Für ca. 100€ bekommst du hier ein qualitativ hochwertiges Produkt. Auch die Vollautomaten der Marke sind preislich erschwinglich.
Die Illy Espressomaschinen fallen besonders durch ihr einzigartiges Design auf. Gaggia Espressomaschinen kommen in schickem Edelstahl-Look daher. Auch Gastroback, Graef und Lelit reihen sich in der Riege der Top-Hersteller ein.

Espressomaschinen Test 2017 bei Stiftung Warentest

Auch die Stiftung Warentest hat sich der Thematik angenommen und im November 2017 einen Espressomaschinen Test mit 44 Produkten durchgeführt. Darunter sowohl Vollautomaten als auch Espressomaschinen mit Siebträger. Bei den Vollautomaten konnten zwei Jura Kaffeemaschinen Gold holen, eine Melitta Kaffeemaschine landete ebenfalls auf dem Siegertreppchen. Bei dem Siebträgermaschinen Test gewann eine De’Longhi Espressomaschine. Der De’Longhi Siebträger EC 680 überzeugte mit einer Wertung von 2,1. Die EC 685 Dedica Style ist das Nachfolgermodell und kann durch ihr schlankes Design punkten. Wie der perfekte Espresso und Cappuccino aussehen und vor allem schmecken muss, erfährst du in dem Espressomaschine Test. Schau doch einmal rein!

Espressomaschine von Aldi und Lidl - Auch beim Discounter wirst du fündig

Bei Aldi wirst du sowohl auf der Suche nach einer Siebträgermaschine als auch bei einer Kapselmaschine fündig. Wie Espressomaschinen Tests ergaben, erfordert die Bedienung des Siebträgers jedoch etwas Übung. Wenn du hingegen eine Retro-Espressomaschine möchtest, wäre die Expressi K-Fee 11 unter Umständen etwas für dich. Für 70€ bekommst du hier eine solide Kapselmaschine. Der Online-Shop von Lidl, welcher sonst immer so gut bestückt ist, hat hier leider wenig Auswahl zu bieten. Nur zwei Maschinen von der Hausmarke sind hier zu finden.

Wenn du dich bereits in eine Espressomaschine verliebt hast, dann Glückwunsch zu dieser Entscheidung. Andernfalls haben wir hier eine Produktvorstellung von der Rancilio Silvia Espressomaschine für dich:

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