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4K Monitor Kaufberater

4K Monitore im Vergleich

Mehr Pixel auf die Pupille  

4K Ultra HD LogoSmartphone- und Tablet-Displays werden stetig schärfer. Bei den nur wenigen Zoll großen Bildschirmen verkaufen viele Hersteller schon Geräte mit QuadHD (1440p) und einige wenige Modelle mit UHD - also 4K. Wer gerne mal mit dem Handy Fotos macht, kennt folgendes Phänomen: Die digital festgehaltene Erinnerung sieht auf dem knackscharfen Handydisplay super aus, überträgt man das Foto dann aber auf den PC, mindert sich der positive Eindruck. Der Computermonitor hat nämlich in den meisten Fällen nur FullHD, ist aber gleichzeitig größer und nimmt mehr von deinem Sichtfeld ein. Abhilfe schaffen da mehr Pixel. Lese in unserem 4K Monitor-Vergleich, welches Modell für dich das richtige ist und warum viele Kleinigkeiten die schöne Schärfe trüben können.

Was sind 2160p?

Den Schleier lüften

Ein 4K Monitor bietet eine Auflösung von 3840 x 2160 Pixeln und ist damit viermal so scharf wie die aktuell am weitesten verbreitete Monitor-Auflösung von 1920 x 1080. Wie bei 4K Fernsehern werden durch die erhöhte Anzahl der Bildpunkte Inhalte viel klarer und schärfer dargestellt. Dies hat u.a. den Vorteil, dass sich kleine Fenster besser lesen lassen und somit das Mulittasking vereinfacht wird. Den TV als Monitor zu nutzen ist auch eine Möglichkeit, durch die Größe der TV Geräte und ihre hohe Latenz leider nicht ideal.
Wer zum allerersten mal die Klarheit und Genauigkeit eines solchen 4K Bildes sieht, hat das Gefühl, dass er bisher immer durch einen Schleier auf seinen Monitor geschaut hat. Die wahrgenommene Verbesserung gegenüber FullHD hängt jedoch von der Größe des Bildes und dem Augenabstand ab. Sitzt du z.B. zu weit entfernt, kannst du den Unterschied nicht mehr sehen. Aus diesen beiden Gründen gibt es nur Modelle jenseits der 23 Zoll Grenze.

Für wen lohnt sich Ultra HD?

Kein Vermögen für mehr Sehvermögen

Mann umarmt seinen 4K MonitorDie Preise sind in den letzten Jahren stark gefallen. Hat man vor ein paar Jahren noch viel Geld für die ersten UHD-Monitore bezahlt, werden diese immer erschwinglicher. Das Bild ist für die Augen wesentlich angenehmer und die gesteigerte Bildschärfe verbessert das Multitasking. Die Investition lohnt sich daher für jeden, der viel Zeit vor dem Rechner verbringt. Vor allem Benutzer, die mit einem Bildbearbeitungsprogrammes Fotos und einem Schnittprogramm Videos arbeiten, profitieren merklich von UHD und können schon in der Vorschau der Programme mehr Details in Bild und Bewegbild erkennen. Selbst dein 3 Jahre altes Smartphone oder deine günstige Unterwasserkamera für den Urlaub macht Bilder in einer Auflösung die bei 4K liegen.
Doch auch Gamer kommen auf ihre Kosten. Immer mehr Spiele werden für den neuen 4K Standard optimiert. Viele Entwickler berücksichtigen diesen schon bei der Entwicklung - andere wiederum aktivieren ihn im Nachhinein per Update bzw. Patch.
Zudem kannst du auch eine Videospielkonsole á la Xbox, Wii U oder Playstation 4 an den Monitor anschließen. Voraussetzung ist ein kompatibler HDMI Anschluss oder ein Adapter auf den Bildausgang. Mehr dazu weiter unten. Sonys Playstation 4 bietet mit der PS4 Pro sogar ein Update, was Spiele in bis zu 4K darstellen kann.

Egal ob du eine Spielfigur durch computergenerierte Welten steuern, die Fotos vom letzten Urlaub in vollen Zügen genießen willst, lange und ausführliche Texte am PC lesen und bearbeiten oder ein Video des letzten Ausfluges schneiden möchtest, die richtige Sicht auf die Dinge ist entscheidend. Wenn auch du lange am Computertisch sitzen möchtest oder musst, wird ein 4K-Monitor sicher auf Dauer von Vorteil sein. In unserem 4K Monitor-Kunden-Test findest du das richtige Modell für jeden Zweck. Doch was hat es mit der Hertzzahl, IPS vs. TN und dem richtigen Anschluss auf sich?

Worauf musst du beim Kauf eines UHD Bildschirmes achten?

Bevor du die verschiedenen Modelle vergleichst, musst du die passenden Vorraussetzungen prüfen bzw. schaffen. Konkret geht es um die Leistung des Zuspielgerätes. Mehr Pixel bedeuten mehr Arbeit. Schauen vorher unbedingt, ob dein System dazu in der Lage ist, die vierfache Anzahl von Bildpunkten über den Monitor flitzen zu lassen. Ansonsten macht die Nutzung keinen Spaß - Animationen verlangsamen sich und Programme brauchen lange für die Ausführung von Aufgaben. Deshalb sollten es schon mindestens 4GB Arbeitspeicher und eine gute Grafikkarte bzw. ein Prozessor mit einer internen GPU sein. Da diese in Intel- und AMD-Prozessoren integrierten Lösungen schon einiges bieten, ist dieser Punkt allerdings etwas vernachlässigbar. Solange du ein halbwegs aktuelles System, wie etwa ein Ultrabook oder All-In-One PC, hast, dürften hierbei keine Probleme entstehen.
Gamer brauchend zwingend eine leistungsfähige GPU, die auch in fertigen Gaming PCs zu finden sind.

Vor allem Apple hat mit seinen Retina-Displays vor Jahren den Weg für mehr Schärfe geebnet. MacBook Pro oder iMac werden aufgrund ihrer verbauten Hardware keine Schwierigkeiten mit der Darstellung bekommen, anders sieht es dagegen bei älteren Modellen der MacBook-Reihe aus. Bevor der Lüfter hier im Dauerbetrieb schwitzt, solltest du gut recherchieren. Außerdem kann hier auch der Bild-Ausgang zu schlecht sein.

Beim Ton verhält es bei 4K Monitoren ähnlich wie bei 4K Fernsehern. Durch die immer dünner werdende Bauweise leidet die Audioqualität der eingebauten Lautsprecher, falls überhaupt vorhanden. Oftmals werden sie ganz weggelassen. In beiden Fällen kannst du die Klangqualität z.B. mit PC Boxen, Kopfhörer oder Funklautsprechern verbessern.

DisplayPort, Thunderbolt und HDMI

Den richtigen Anschluss verpassen

Kind sucht Kabel für UHD BildschrimWas neben der schwachen Leistung des Rechners ebenfalls die scharfe Erfahrung trüben kann, ist das richtige Kabel bzw. der richtige Anschluss. Checke unbedingt die Bezeichnung beider Komponenten. Um 4K mit flüssigen 60 Bildern genießen zu können, ist mindestens ein DisplayPort 1.2, Thunderbolt 2 oder HDMI 2.0a Anschluss notwendig. 4K Monitore haben immer mehrere Bild-Eingänge und du somit die Qual der Wahl zwischen: HDMI, DisplayPort, MHL und manchmal sogar DVI und VGA (beide relativ veraltet).

Achtung: Vor allem das weit verbreitete HDMI 1.4 wird oft mit einer 4K-Fähigkeit beworben, schafft damit aber nur 30 Bilder pro Sekunde. Bei Fernsehern mag dies nicht so schwer wiegen, da die meisten Sendungen mit 24 Hz aufgenommen bzw. gesendet werden. Ein Monitor sollte aber mit einem 60Hz-Signal gefüttert werden, da sonst Probleme wie stotternde Mauszeiger, unflüssiges Scrollen auf Webseiten, schlechte Performance usw. auftreten können.

Größe und Technik von UHD Monitoren 

So wird es richtig scharf

UHD Monitor mit scharfem NaturbildWeiter geht es mit der Größe. Die Wahl zwischen 24 Zoll, 27 Zoll oder gar 32 Zoll, womit du schon in der Größenordnung von Fernsehern bist, mag für manche trivial wirken, allerdings musst du beim Kauf den Sitzabstand und Zweckmäßigkeit berücksichtigen. Wer nur wenige Zentimeter vor einem großen 4K Monitor sitzt, sieht das Raster der Bildpunkte und muss aufgrund der Größe ständig den Kopf drehen, um auch die Inhalte in den Ecken sehen zu können. Ist das Bild dagegen durch Sitzabstand und/oder Bauweise zu klein, verliert sich der Vorteil der Pixeldichte. Um das Seherlebnis auch mit niedrigeren Auflösungen zu verbessern, empfiehlt sich ein Curved Monitor. Zum aktuellen Zeitpunkt sind 4K Curved Monitore selten und sehr teuer, weshalb du hierbei auch QHD (2560 × 1440) zurückgreifen musst.

Nur für Gamer ist dagegen die Reaktionszeit interessant. Fast alle 4K Monitore sind 5ms schnell. Der normale User wird keinen Unterschied merken. 1 oder 2ms sind den TN-Paneln vorbehalten. Neben dieser schon etwas älteren aber bewährten Displaytechnologie gibt es noch IPS (Inter-Plane-Switching). Beide Bezeichnung beziehen sich auf die Herstellung von Flüssigkristallanzeigen und haben ihre eigenen Vor- und Nachteile. Generell gilt: IPS-Anzeigen haben oft eine höhere Farbgenauigkeit und sind vor allem gut für Foto- und Video-Liebhaber geeignet. Die Farbwiedergabe ist sehr nah an der echten Welt und an dem finalen Foto-Ausdruck, bzw. dem fertigen Video (Ein guter Richtwert dafür ist der Adobe RGB-Wert. Er bezeichnet die akkurate Farbwiedergabe in Prozent). Nachteilig ist die schlechtere Blickwinkelstabilität. Hier können TN-Panele punkten. Aus jedem Winkel bleibt der Kontrast und die Farbwiedergabe relativ konstant. So können auch Kollegen oder Freunde links und rechts neben dir noch alles gut erkennen. Zudem haben sie die bereits angesprochene geringe Reaktionszeiten.

Zum Schluss noch ein Testvideo zu einem der beliebtesten 4K Monitore für Einsteiger, dem LG UD68-W. Viel Spaß!

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